Checkliste für die richtigen Fragen bei der Wohnungsbesichtigung

Die Wohnungsbesichtigung steht an. Damit du dich nicht nach deinem Umzug ärgerst, solltest du bei der ersten Begehung der Immobilie auf einige Details achten. Mit der Checkliste für die Wohnungsbesichtigung vergisst du keine wichtigen Fragen.

Unser Tipp für die Wohnungsbesichtigung: Jetzt zusammen mit der Checkliste noch eine SCHUFA-Selbstauskunft einholen.

Vermieter fordern als Bonitätsnachweis eine SCHUFA-Auskunft von Mietern. Die SCHUFA gehört zu jeder vollständigen Wohnungsbewerbung und sollte bereits zum Besichtigungstermin griffbereit sein. Dadurch kannst du direkt bei dem Vermieter positiv punkten.

Checkliste für die Wohnungsbesichtigung

Jeder auf Wohnungssuche kennt es. Eine passende Mietwohnung wurde auf einer Wohnungsbörse gefunden und der Eigentümer wurde angeschrieben. Ein Besichtigungstermin wurde vereinbart. Bei dem vor Ort Termin hat man nur kurze Zeit um auf viele Details zu achten. Mit einer Checkliste für die Wohnungsbesichtigung zur Hand vergisst du keine wichtigen Fragen. Bei einer Wohnungsbesichtigung muss man in kurzer Zeit auf vieles achten. Auch wenn das Ausfüllen einer Checkliste ein bisschen Arbeit bedeutet: Am Ende lohnt es sich.

Die Checkliste für die Wohnungsbesichtigung haben wir für dich übersichtlich als PDF und Word-Format als kostenlosen Download bereitgestellt. Weitere Tipps und Tricks sowie die richtigen Fragen für den Besichtigungstermin findest du in unserem Ratgeber rund um die Wohnungsbesichtigung.

Vorbereitung: Vor der Wohnungsbesichtigung

Bereits vor der eigentlichen Wohnungsbesichtigung solltest du auf einiges achten. Bestenfalls solltest du auf einen Einzeltermin bestehen. Ebenso ist eine Besichtigung bei Tageslicht vorteilhaft und eine zweite Person mit zum Termin nehmen. Vier Augen sehen dann häufig doch mehr als zwei. Möglich ist aber auch eine Aufgabenteilung: Eine Person sucht das Gespräch mit dem Eigentümer bzw. Vermieter und der andere hat etwas mehr Zeit zur Begutachtung der Mietwohnung. Denn was du auf jeden Fall vermeiden solltest: Zuviel Zeit vom Vermieter in Anspruch zu nehmen. Ein generverter Vermieter wird dir wahrscheinlich am Ende nicht den Zuschlag für die Mietwohnung geben.

  1. Einzeltermin vereinbaren
  2. Bei Tageslicht besichtigen
  3. Während des Berufsverkehrs den Termin legen
  4. Eine zweite Person mitnehmen
  5. Handykamera bereithalten
  6. Exposé genau prüfen
  7. Checkliste vorausfüllen
  8. Offene Fragen notieren
  9. Auf Vermieterfragen vorbereiten

Ein Tipp für Mieter: Nichts nervt Vermieter und Eigentümer mehr als Fragen, die bereits durch einen Blick in das Exposè hätten beantwortet werden können. Durch unnötige Fragen bei der Wohnungsbesichtigung können sich Mieter so leicht selber ins Aus schießen.

Einzelbesichtigung vereinbaren

Es gibt verschiedene Arten von Besichtigungstermine. Massenbesichtigungen, Gruppenbesichtigungen und Einzelbesichtigungen. Für Mietinteressenten sind Einzelbesichtigungen vorteilhaft. Bei dieser Variante kann individuell auf jeden Bewerber eingegangen werden und offene Fragen in Ruhe beantwortet werden.

Bei Massenbesichtigungen, wie sie häufig bei Immobilien in Berlin und anderen Metropolen vorkommen, werden die Besichtigungstermine veröffentlicht und alle Wohnungsbewerber eingeladen. Lange Schlangen vor den Wohnungen sind dann oft keine Seltenheit.

Eine angepasste Form der Massenbesichtigung ist die Gruppenbesichtigung. Anders als bei der Massenbesichtigung wird bei einer Gruppenbesichtigung bereits eine Vorauswahl vom Eigentümer getroffen. Relevante Filter für Vermieter können zum Beispiel das Einkommen, die Lebenssituation, Anzahl der Haushaltsangehörigen, Tierhaltung oder andere Interessen sein. Damit eine Vorauswahl getroffen werden kann, wird von vielen Vermieter deshalb eine Mieterselbstauskunft sowie Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Interessenten angefragt.

Unser Tipp für Gruppen- und Massenbesichtigungen: Eine vollständige Wohnungsbewerbung sollte zu jedem Besichtigungstermin vorbereitet werden. Bei Massenbesichtigungen und Gruppenbesichtigungen zählen aussagekräftige Unterlagen umso mehr, da häufig keine Zeit bleibt eine persönliche Note beim Vermieter zu hinterlassen. Meist werden Vermieter bei dieser Art der Besichtigung eine Entscheidung anhand der mitgebrachten Unterlagen fällen. Ein Vorteil für gut vorbereitet Mietinteressenten.

Bei Tageslicht besichtigen

Deinen Besichtigungstermin solltest du möglichst bei Tageslicht vereinbaren. Im hellen Tageslicht kann man besser den Zustand der Wohnung beurteilen und Makel deutlicher erkennen. Außerdem bekommst du so einen guten Eindruck über die Lichtverhältnisse in der Wohnung. Ist die Wohnung lichtdurchflutet oder eher dunkel? Aber auch bei der Besichtigung im Tageslicht gilt: lieber einen sicheren Besichtigungstermin als am Ende keinen Termin zu bekommen.

Während des Berufsverkehrs den Termin legen

Eine Immobilie am Wochenende oder um 12 Uhr mittags zu besichtigen ist meist keine gute Idee. Am Wochenende könnte der Gewerbepark gegenüber noch leise sein und sich später als unerträgliche Lärmbelästigung herausstellen. Aber auch eine Besichtigung um 12 Uhr mittags in der Woche könnte sich als trügerisch erweisen. Berufstätige Nachbarn sind dann meist nicht in der Wohnung, sodass man kein Gefühl für den Geräuschepegel im Haus bekommt. Auch die Parksituation und Verkehrssituation ist innerhalb der herkömmlichen Arbeitszeiten verzehrt.

Lässt sich eine Besichtigung nicht auf einen anderen Termin schieben, dann sollten Mietinteressenten vorsichtig sein und zu einem späteren Zeitpunkt ohne Makler nochmal an der Immobilie vorbeifahren und so den ersten Eindruck zu einer anderen Tageszeit zu überprüfen.

Mit einer Begleitperson zur Besichtigung

Wenn ihr zu zweit auf Wohnungssuche seid, dann geht am besten auch zusammen zum Besichtigungstermin. Alleinstehende auf Wohnungssuche sollten einen Freund, Bekannten oder Familienangehörigen mitbringen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Außerdem kann einer das freundliche Gespräch mit dem Vermieter suchen und offene Fragen klären, während die andere Person die Wohnung genauer unter die Lupe nimmt.

Eine Begleitperson kann aber im Zweifelsfall auch eine unbegründete Euphorie bremsen und nochmal distanzierter auf die Wohnung blicken, als man es häufig selber kann. Besonders nach einer langen Wohnungssuche werden auch mal gravierende Mängel sich selber schön geredet. Eine gute Begleitperson bringt dich dann auf den Boden der Tatsachen zurück.

Eigene Fotos der Wohnung anfertigen

Bei unbewohnten Wohnungen kannst du eigene Fotos anfertigen. Vorsichtig solltest du bei bewohnten Immobilien sein. Bevor du dein Bilder von der Wohnung anfertigst, solltest du unbedingt den Makler oder Eigentümer nach seinem Einverständnis fragen. Aber Vorsicht: Du solltest den Makler oder Eigentümer fragen, bevor du die Kamera zückst. Ansonsten kannst du bei ungefragten Aufnahmen den Ärger des Vermieters auf dich ziehen. Zudem darf der aktuelle Bewohner der Wohnung das abfotografieren untersagen.

Exposé prüfen

Im Exposé finden Mieter eine Vielzahl an Angaben zu der Immobilie. Möchte ein Mieter erfahren, ob es sich um eine teure oder eher günstige Wohnung handelt kann die Kaltmiete pro Quadratmeter mit dem aktuellen Mietpreisspiegel verglichen werden. In der online verfügbaren Objektbeschreibung finden Mietinteressenten auch einige Informationen rund um die Räumlichkeiten, wie z.B. Gartennutzung, Gemeinschaftskeller oder andere Ausstattungsmerkmale der Wohnung. Wurden bereits im Exposé Angaben zu bestimmten Punkten auf der Checkliste gemacht, dann sollten Mietinteressenten solche Fragen bei dem Besichtigungstermin vermeiden. Einige Vermieter werden genervt auf die verfügbare Beschreibung verweisen und du verringerst deine Chancen auf den Zuschlag für die Wohnung.

Was du aber wissen solltest: Angaben im Exposé sind nicht verbindlich. Zum Beispiel Angaben zur Wohnfläche, die sich später als falsch herausstellen können nicht zum Anlass genommen werden, eine Mietminderung durchzusetzen. Verbindlich sind lediglich Angaben im Mietvertrag. Wird dort keine Angabe zur Wohnfläche getroffen, dann kann nicht auf die Angaben im Exposé verwiesen werden.

Checkliste vorausfüllen

Die Checkliste für die Wohnungsbesichtigung sollte für jede Immobilie angepasst werden. Es macht zum Beispiel kein Sinn nach einer Einbauküche zu fragen, wenn bereits auf den Fotos im Exposé zu erkennen ist, dass die Küchenzeile leer ist. So kannst du bereits vor dem eigentlichen Besichtigungstermin einige Punkte von der Liste streichen. Angaben, welche im Exposé fehlen und dir dennoch wichtig sind, solltest du gezielt vor Ort ansprechen. Gute Fragen an den Makler sollten sich nicht offensichtlich aus den verfügbaren Angaben oder durch augenscheinliche Betrachtung selbst erklären. Andernfalls könnte der Makler genervt reagieren und einem anderen Kandidaten den Vorrang geben.

Unser Tipp beim Ausfüllen der Checkliste für die Wohnungsbesichtigung: Nicht jeder Punkt auf der Checkliste ist gleich wichtig. Priorisiere die Liste nach deinen Präferenzen und fülle am besten alle Angaben aus der Objektbeschreibung selber aus. Das gleiche gilt für Angaben, welche du dir selber vor Ort erschließen kannst. Bleiben offene Fragen, dann kannst du den Vermieter gezielt, auf die für dich wichtgsten ungeklärten Punkte ansprechen. Das wirkt professionell und unterstreicht dein echtes Interesse an der Wohnung.

Fragen an den Vermieter notieren

Die richtigen Fragen stellen und gut auf Vermieterfragen antworten. Gute Antworten auf typische Vermieterfragen
Durch gezielte Fragen zur Mietwohnung können Mieter ins Gespräch mit dem Vermieter kommen. Mit dem richtigen Small-Talk bei der Wohnungsbesichtigung kannst du deine Chancen auf einen Mietvertrag erhöhen.

Überlege dir, was für deine Entscheidung wichtig ist und du dir nicht aus den Angaben im Exposé oder durch eigene Recherche beantworten kannst. Damit du keine wichtigen Fragen bei der Wohnungsbesichtigung vergisst, kannst du die kostenlose Checkliste für die Wohnungsbesichtigung ausdrucken und vorausgefüllt mit zum Termin nehmen. Außerdem solltest du dir gute Fragen an den Vermieter überlegen. Mit den richtigen Fragen kannst du Vermieter und Makler überzeugen. Bei unüberlegten und schlecht informierten Fragen kannst du aber auch Pluspunkte schnell verspielen. Wir haben dir ein paar gute Fragen für den Vermieter vorbereitet.

Gute Fragen an den Vermieter

  1. Welche Hauspflichten habe ich als Mieter?
    • Treppenhaus reinigen?
    • Schnee räumen?
    • Gemeinschaftskeller reinigen?
    • Gartenpflege?
  2. Wie pflege ich die Fußböden am besten?
  3. Welche Renovierungsarbeiten kann ich durchführen?
  4. Wann ist der frühstmögliche Einzugstermin?
  5. Welche Unterlagen zur Wohnungsbewerbung werden noch benötigt?

Schlechte Fragen an den Vermieter

  1. Kann man die Miete später bezahlen?
  2. Könnte die Kaltmiete gesenkt werden?
  3. Kann man auf die Mietkaution verzichten?
  4. Darf ich Wände versetzen?
  5. Darf ich während der Ruhezeiten Schlagzeug spielen?
  6. Darf ich die Wohnung als Ferienwohnung (Airbnb) untervermieten?

Auf Fragen vom Vermieter vorbereiten

Versetze dich in die Lage deines zukünftigen Vermieters. Was möchte dein Vermieter eigentlich? Den Zuschlag für die Mietwohnung wird sehr wahrscheinlich derjenige bekommen, der dem Wunschprofil des Vermieters am besten entspricht. Das sind vorraussichtlich Mieter, welche die Miete pünktlich zahlen, pfleglich mit der Wohnung umgehen, unkompliziert sind und in die aktuelle Nachbarschaft passen.

Mietinteressenten sollten sich bei einer Wohnungsbesichtigung auf Fragen von Vermieter einstellen. Nachfolgend findest du ein paar beliebte Vermieterfragen und wie du darauf reagieren solltest.

Vorab sei gesagt, dass Mieter nicht jede Frage wahrheitsgemäß beantworten musst. Welche Fragen zulässig sind und bei welchen Fragen Mieter lügen dürfen, erfährst du in unserem Ratgeber rund um die Mieterselbstauskunft.

Auf Wohnungssuche: wenn der Vermieter Fragen stellt.

Wohnungssuchende kennen es. Fast beiläufig stellt der Vermieter dem Mietinteressenten eine Frage. Meist verbirgt sich hinter den harmlosen Vermieterfragen bereits Auswahlkriterien, die über eine Zu- oder Absage entscheiden. Mieter sollten sich auf diese Fragen vorbereiten.

Typische Vermieterfragen bei der Wohnungsbesichtigung sind:

(1.) Typische Vermieterfrage: Sind Sie schon lange auf Wohnungssuche?

Erklärung: Mit dieser Frage möchte der Vermieter wissen, ob du vielleicht zu wählerisch bist oder Vermieter dich häufig nicht in die engere Wahl genommen haben. Du solltest deswegen unverbindlich antworten ohne einen genauen Zeitraum zu benennen.

Gute Antwort: Wir informieren uns stetig über den Wohnungsmarkt. Wir bewerben uns seit kürzerem gezielt auf Mietwohnungen, die zu unser Lebenssituation passen und wir uns vorstellen können längerfristig zu mieten. Deswegen freut es uns, dass es mit der Wohnungsbesichtigung bei Ihnen geklappt hat.

(2.) Typische Vermieterfrage: Wo arbeiten Sie eigentlich?

Erklärung: Bei dieser Frage möchte der Vermieter Rückschlüsse auf deine berufliche Situation ziehen. Ist die Arbeitsstelle zum Beispiel mehrere Kilometer entfernt oder ist der Arbeitsplatz direkt um die Ecke? Vermieter sind an langfristigen Mieter mit guter Bonität interessiert. Deswegen solltest du auf die Vorzüge deines Berufes (Sicherheit, gutes Einkommen) eingehen und deinen Arbeitsweg positiv hervorheben.

Gute Antwort: Ich arbeite seit 20 Jahren bei einer Firma für Rollläden in 20 km Entfernung. Die Firma ist seit Jahrzehnten weltweit erfolgreich. Von ihrer Wohnung aus bin ich schnell auf der Autobahn und innerhalb von 30 Minuten im Büro. Meine Frau arbeitet direkt um die Ecke in der Kindertagesstätte „Kunterbunt“. Aus diesem Grund ist die Wohnlage für uns perfekt.

(3.) Typische Vermieterfrage: Sind Sie musikalisch?

Erklärung: Hobby-Musikanten aufgepasst bei dieser Frage. Mit dieser Frage möchte der Vermieter wohlmöglich ausschließen, dass es zu Lärmbelästigung durch laute Musikinstrumente, wie z.B. Schlagzeug oder E-Gitarre kommt. Vermieter sind nämlich daran interessiert den Hausfrieden unter den Nachbarn zu wahren.

Gute Antwort: Ich spiele hobbymäßig in einer Band. Die Proben finden in einem dafür vorgesehen Vereinsheim statt, wo auch mein Musikinstrument gelagert wird. Ich plane nicht in der Mietwohnung durch lautes musizieren aufzufallen. Ich mag es zu Hause auch eher ruhig.

Während der Wohnungsbesichtigung: Checkliste beachten

Checkliste zum Abhaken während der Wohnungsbesichtigung
Mit einer Checkliste entgeht dir kein wichtiges Detail während der Wohnungsbesichtigung.
  • Wie hoch ist die Kaltmiete?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten?
  • Was ist in den Nebenkosten enthalten?
    • Hausflurreinigung?
    • Gartenpflege?
  • Was gehört zum Gemeinschaftsraum?
    • Keller?
    • Dachboden?
    • Garten?
  • Genug Steckdosen an den richtigen Stellen vorhanden?
  • Guter Zustand der Fenster und Türen?
    • Lassen sie sich öffnen?
    • Sind die Dichtungen noch intakt?
  • Gibt es genug Stauraum?
    • Ist ein Keller vorhanden?
    • Kannst du Fahrräder abstellen?
    • Ist Platz für ein Kinderwagen?
  • Wo liegt der Waschmaschinenanschluss?
    • In der Wohnung?
    • Oder im Gemeinschaftskeller?
  • Auf die Himmelsrichtung achten?
    • Ist der Balkon auf der Sonnen- oder Schattenseite?
    • Sind die Zimmer hell genug?
  • Kann man Bad und Küche gut lüften?
  • Muss renoviert werden?
  • Sind Schimmel- oder Wasserflecken zu erkennen?
  • Welche Art von Heizung wird genutzt?
    • Wie hoch waren die Heizkosten vom Vormieter?
  • Hört man Geräusche aus der Nachbarwohnung?
  • Wer wohnt noch in dem Haus?
  • Ist Grillen auf dem Balkon erlaubt?
  • Gehört die Einbauküche zur Wohnung?
    • Kann die Küche übernommen werden?
    • Wie hoch ist die Abschlagszahlung für die Küche?
  • Gibt es Kabel- oder Satellitenanschluss für den Fernseher?
  • Liegt der Energieausweis vor?
  • Sind Haustiere erlaubt?
  • Ist die Wohnlage für euch passend?
    • Gibt es Schulen, KiTas und Spielplätze in der Nähe?
    • Supermärkte und Einkaufsmöglichkeiten erreichbar?
    • Guter Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr?
    • Verkehrsanbindung zur Arbeit ausreichend?
    • Ärzte und Apotheken vorhanden?

Unterlagen für die Wohnungsbesichtigung: Das solltest du mitnehmen.

Falls du nicht bereits im Vorfeld dem Vermieter alle Unterlagen für die Wohnungsbewerbung zukommen lassen hast, dann solltest du spätestens bei der Wohnungsbesichtigung alle Unterlagen ausgedruckt und ausgefüllt dabei haben. Passt die Wohnung zu deinen Vorstellungen, dann verlierst du keine Zeit und kannst dem Vermieter signalisieren, dass du bereit bist den Mietvertrag zu unterschreiben. Vermieter schätzen es, wenn Wohnungssuchende gut vorbereitet und schnell sind.

Bei begehrten Wohnungen ist es wichtig gut vorbereitet zu sein und alle notwendigen Unterlagen dem Vermieter schnell zur Verfügung zu stellen.

Wichtig bei der Wohnungsbesichtigung: Vermieter und Makler überzeugen

In angespannten Wohnungsmärkten lassen sich Gruppen- oder sogar Massenbesichtigungen für Mieter meist nicht vermeiden. Besonders bei günstigen Mietwohnungen in Metropolen, wie Berlin, Köln oder Frankfurt trifft ein kleines Angebot an Immobilien auf eine hohe Nachfrage. Häufig stimmt bei einer Vielzahl der Mitinteressenten das Gehalt, die SCHUFA-Auskunft und die anderen Unterlagen. Bei vergleichbaren Bewerbungsunterlagen entscheidet dann häufig das Bauchgefühl vom Makler oder Vermieter.

Deswegen ist es wichtig, dass du zu der Wohnungsbesichtigung seriös, verbindlich und gepflegt erscheinst. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das trifft auch bei der Wohnungsbesichtigung zu. Suche das Gespräch mit dem Makler oder Vermieter und stelle dich persönlich mit vollem Vor- und Nachnamen vor. Spreche deinen Namen deutlich aus und verweise auf deine eingereichte Wohnungsbewerbung. Vielleicht stellst du noch ein bis zwei Fragen zur Mietwohnung. Falls dir die Wohnung gefällt, solltest du dies im persönlichen Gespräch fallen lassen und dich erkundigen, ob weitere Unterlagen für die Entscheidung notwendig sind.

Unser Tipp für Wohnungssuchende bei der Wohnungsbesichtigung: Höflich und interessiert auftreten. Vorstellen, Hände schütteln, kurzer Small-Talk und gezielte Fragen zum Mietobjekt stellen und anschließend das Interesse an einem Mietvertrag bekunden.

Nach der Wohnungsbesichtigung: Die richtige Entscheidung treffen.

Nach der Wohnungsbesichtigung solltest du dich nicht von deiner anfänglichen Euphorie überwältigen lassen. Nehme dir am besten direkt im Anschluss zu der Wohnungsbesichtigung ein bisschen Zeit für einen gemeinsamen Spaziergang mit deiner Begleitperson. Auf diese Weise könnt ihr Eindruck nochmal abgleichen. Dafür könnt ihr die Notizen von der Checkliste durchlesen und auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen.

Der Vorteil an einem Spaziergang in der Umgebung der neuen Wohnung: Du bekommst direkt ein Gefühl für das nähere Umfeld in dem du wohnen würdest. Passt das Umfeld zu deiner ursprünglichen Vorstellung? Kannst du dir vorstellen hier zu leben? Bei einem Spaziergang kann der Blick auf die Wohnlage nochmal geschärft werden.

Wenn deine Entscheidung eindeutig ist, dann solltest du keine Zeit mehr verlieren und den Vermieter kontaktieren. Das tust du am besten telefonisch oder per E-Mail. Achte bei deiner E-Mail auf eine seriöse E-Mail-Adresse: HarryPotter123@Spaß.de macht keinen seriösen Eindruck bei Vermietern.

In deiner E-Mail an den Vermieter nach der Wohnungsbesichtigung sollte nochmal die Wohnung, das Datum der Besichtigung und dein Name erwähnt werden. Bedanke dich ruhig für die kompetente Beantwortung deiner Fragen und verweise auf euer persönliches Gespräch. Mache in deinem Anschreiben deutlich, dass du die Wohnung haben möchtest und auch bereit bist weitere Unterlagen einzureichen.

Wir drücken die Daumen!

Häufig gestellte Mieterfragen zur Checkliste für die Wohnungsbesichtigung:

Was sollte man bei einer Wohnungsbesichtigung fragen?

Du solltest alle Fragen klären, die du dir nicht selber durch einen Blick in das Exposé oder bei der Wohnungsbesichtigung beantworten kannst. Du solltest dich aber auf ein paar wichtige Fragen einschränken. Andernfalls könntest du die Nerven deines Vermieter unnötig strapazieren.
Checkliste für die richtigen Fragen bei Wohnungsbesichtigung herunterladen.

Was mitnehmen zu einer Wohnungsbesichtigung?

Zu einer Wohnungsbesichtigung solltest du alle Unterlagen für die Wohnungsbewerbung mitnehmen. Das ist die Mieterselbstauskunft, SCHUFA-Selbstauskunft, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, Einkommensnachweise und dein Personalausweis.
Checkliste für die Wohnungsbesichtigung: Diese Unterlagen solltest du mitnehmen.

Was darf der Vermieter bei der Wohnungsbesichtigung fragen?

Vermieter werden ein Interesse daran haben ihren zukünftigen Mieter kennenzulernen. Aber nicht alle Fragen müssen vom Mieter wahrheitsgemäß beantwortet werden. Das gilt besonders Fragen zur Religion, sexuellen Vorlieben und Familienplanung.
Zum Nachlesen: Typische Vermieterfragen und gute Antworten von Mietern.

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