Was der Hund in Köln im Jahr kostet
Köln erhebt 174 Euro Hundesteuer pro Hund und Jahr. Der Betrag gilt für jeden gehaltenen Hund gleichermaßen, der zweite Hund kostet genauso viel wie der erste. Damit gehört Köln zu den Städten mit einem Einheitssatz, während andere Kommunen den Zweithund deutlich teurer machen.

Im Vergleich liegt Köln im oberen Feld: Hamburg verlangt 90 Euro, Bremen und Hannover 150 Euro für den ersten Hund. Dafür verzichtet Köln auf etwas, das andernorts richtig ins Geld geht, einen erhöhten Steuersatz für sogenannte Listenhunde. In Hamburg zahlst du für einen gelisteten Hund 600 statt 90 Euro; in Köln bleibt es bei den 174 Euro, unabhängig von der Rasse.
Fällig wird die Steuer für das laufende Kalenderjahr, gerechnet ab dem Monat, in dem du den Hund angemeldet hast. Ziehst du im Laufe des Jahres nach Köln oder schaffst du den Hund erst später an, zahlst du entsprechend anteilig.
Ermäßigung: 60 statt 174 Euro
Wer laufende Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezieht, kann für einen Hund eine Ermäßigung beantragen. Die Steuer sinkt dann von 174 auf 60 Euro im Jahr.
Der Nachweis darf bei der Antragstellung nicht älter als zwei Monate sein, ein aktueller Bescheid genügt. Zuständig ist das Steueramt der Stadt Köln, nicht das Ordnungsamt und nicht das Bürgeramt. Die Ermäßigung gilt für einen Hund; hältst du mehrere, bleibt es für die weiteren beim vollen Satz.
Wichtig ist der Zeitpunkt: Rückwirkende Ermäßigungen für zurückliegende Jahre gewährt die Stadt in der Regel nicht. Wer die Voraussetzungen erfüllt, stellt den Antrag deshalb am besten zusammen mit der Anmeldung und nicht erst, wenn der erste Bescheid im Briefkasten liegt.
Befreiung: wer gar keine Steuer zahlt
Drei Gruppen sind in Köln vollständig von der Hundesteuer befreit, und die Voraussetzungen sind jeweils klar umrissen.
- Assistenzhunde: Hunde, die eine Person mit Behinderung im Alltag unterstützen, sind steuerfrei.
- Geprüfte Rettungshunde, die Befreiung setzt eine gültige Prüfung und den Einsatz in einer anerkannten Rettungshundestaffel voraus.
- Tierheimhunde, für Hunde aus einem anerkannten Tierheim entfällt die Steuer für 24 Monate. War der Hund bei der Aufnahme mindestens acht Jahre alt, gilt die Befreiung sogar lebenslang.
Die Regel für ältere Tierheimhunde ist die interessanteste der drei, weil sie einen realen Effekt hat: Sie senkt die Hürde, einen Senior aus dem Tierheim zu übernehmen, statt einen Welpen zu kaufen. Wer diesen Weg geht, bringt am besten die Übernahmebestätigung des Tierheims samt Altersangabe gleich zur Anmeldung mit.
Anmeldung: vier Wochen, ein Formular
Der Hund wird innerhalb von vier Wochen nach der Anschaffung angemeldet. Stammt er aus dem eigenen Wurf, beginnt die Frist erst, wenn er sechs Monate alt geworden ist, ein Wurf im Frühjahr muss also nicht sofort gemeldet werden.
Zuständig ist das Steueramt. Die Anmeldung läuft über ein Formular mit den üblichen Angaben: Name und Anschrift des Halters, Rasse, Geburtsdatum, Geschlecht des Hundes und der Tag, an dem er bei dir eingezogen ist. Chipnummer und Angaben zur Haftpflichtversicherung werden häufig mit abgefragt.
Nach der Anmeldung bekommst du den Steuerbescheid und die Steuermarke. Beides kommt per Post; ein persönlicher Termin ist für die Steuer nicht nötig.
Große Hunde: eine zweite Anmeldung, die oft vergessen wird
Hier liegt die Stolperfalle. In Nordrhein-Westfalen gilt ein Hund ab 40 Zentimetern Schulterhöhe oder 20 Kilogramm Gewicht als großer Hund im Sinne des Landeshundegesetzes. Solche Hunde müssen zusätzlich beim Ordnungsamt angezeigt werden, das ist ein eigener Vorgang, der mit der Steuer nichts zu tun hat.
Für diese Anzeige fällt in Köln eine einmalige Gebühr von 25 Euro an. Verlangt werden außerdem der Nachweis einer Haftpflichtversicherung und der Nachweis, dass du zuverlässig bist und über die nötige Sachkunde verfügst.
Viele Halter melden den Hund beim Steueramt an, hören nichts weiter und gehen davon aus, damit sei alles erledigt. Ein Labrador, ein Schäferhund oder ein Golden Retriever überschreitet die Schwelle aber mühelos, und die fehlende Anzeige beim Ordnungsamt fällt spätestens bei einer Kontrolle auf.
Gefährliche Hunde: Erlaubnis statt Steueraufschlag
Für gefährliche Hunde und für Hunde bestimmter Rassen verlangt Köln eine Erlaubnis. Sie wird beim Ordnungsamt beantragt und ist an mehrere Bedingungen geknüpft: ein berechtigtes Interesse an der Haltung, Zuverlässigkeit und Sachkunde des Halters, eine Haftpflichtversicherung und in aller Regel Leinen- und Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum.
Steuerlich bleibt es dagegen bei den 174 Euro. Das unterscheidet Köln von vielen anderen Städten, die den Umweg über einen drastisch erhöhten Steuersatz gehen. Die Kölner Logik ist eine andere: nicht besteuern, sondern genehmigen, mit inhaltlichen Anforderungen statt mit einem Preisschild.
Hundehaftpflicht in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen schreibt keine Haftpflicht für jeden Hund vor, anders als Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, wo sie für alle Hunde gilt.
Pflicht ist sie in NRW für gefährliche Hunde und für große Hunde ab 40 Zentimetern oder 20 Kilogramm. Praktisch heißt das: Wer einen mittelgroßen bis großen Hund hält, braucht sie ohnehin, genau die Gruppe, die auch beim Ordnungsamt anzuzeigen ist.
Für kleinere Hunde bleibt sie freiwillig. Sinnvoll ist sie trotzdem, denn die Halterhaftung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist verschuldensunabhängig: Für Schäden, die dein Hund anrichtet, haftest du auch dann, wenn dich kein Vorwurf trifft. Eine gerissene Leine an einer befahrenen Straße reicht, damit es teuer wird.
Bescheid, Fälligkeit und Zahlung
Nach der Anmeldung setzt das Steueramt die Steuer mit einem Bescheid fest. Er gilt so lange, bis sich etwas ändert, du bekommst also nicht jedes Jahr einen neuen. Erst wenn ein Hund dazukommt, wegfällt oder sich der Satz ändert, ergeht ein neuer Bescheid.
Gezahlt wird üblicherweise in Teilbeträgen über das Jahr verteilt, meist quartalsweise zu festen Terminen. Wer möchte, kann den Jahresbetrag auch in einer Summe entrichten. Am unkompliziertesten ist ein SEPA-Lastschriftmandat: Dann läuft die Zahlung automatisch, und verpasste Fälligkeiten samt Mahngebühren fallen weg.
Ziehst du unterjährig zu oder meldest einen Hund unterjährig an, wird anteilig gerechnet, beginnend mit dem Monat der Anmeldung. Dasselbe gilt umgekehrt bei der Abmeldung.
Sachkunde und Zuverlässigkeit – was dahintersteckt
Bei großen und bei gefährlichen Hunden verlangt das Landeshundegesetz zwei Nachweise, die oft in einem Atemzug genannt und selten erklärt werden.
Zuverlässigkeit ist ein rechtlicher Begriff und meint: Es liegen keine Umstände vor, die Zweifel daran wecken, dass du einen Hund verantwortungsvoll hältst. Geprüft wird das anhand von Eintragungen im Führungszeugnis, insbesondere bei Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten. In der Praxis läuft das über eine Selbstauskunft und die Abfrage des Amts.
Sachkunde meint nachgewiesenes Wissen über Haltung, Erziehung und Verhalten von Hunden. Erbracht wird sie über eine Prüfung bei einer anerkannten Stelle (häufig Tierärztekammern, Hundeschulen oder Kreisveterinärämter) und besteht aus einem theoretischen Teil und, je nach Anlass, einem praktischen Teil mit dem eigenen Hund.
Wer bereits mehrere Jahre nachweislich einen Hund gehalten hat, kann die Sachkunde in manchen Fällen ohne Prüfung anerkannt bekommen. Das lohnt sich zu erfragen, bevor man einen Kurs bucht.
Leinenpflicht und Alltagsregeln in Köln
Neben Steuer und Anzeige gibt es die Regeln für den Alltag, und sie betreffen jeden Hund unabhängig von seiner Größe. In Köln gilt Leinenpflicht in Fußgängerzonen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten und bei Veranstaltungen sowie in Grünanlagen und auf Spielplätzen, wobei einzelne Parks ausgewiesene Freilaufflächen haben.
Für gefährliche Hunde kommt eine dauerhafte Leinen- und in der Regel eine Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum hinzu. Große Hunde nach dem Landeshundegesetz dürfen dagegen frei laufen, sofern sie sicher abrufbar sind.
Hundekot ist aufzunehmen: Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet und liegen im Bereich einiger Dutzend Euro. Kostenlose Tütenspender stehen an vielen Grünanlagen.
Wer zahlt, wenn mehrere den Hund halten
Steuerpflichtig ist, wer den Hund in seinem Haushalt hält. Leben mehrere Personen zusammen und gehört der Hund gemeinsam, melden sie ihn einmal an; die Stadt hält sich an die Person, die als Halter eingetragen ist. Innerhalb der Wohnung ist es Sache der Beteiligten, wie sie die Kosten teilen.
In einer Wohngemeinschaft zählt der Hund nicht automatisch als Zweithund der Mitbewohner. Entscheidend ist die Haltung, nicht die gemeinsame Anschrift, jede Halterin und jeder Halter wird für die eigenen Hunde veranlagt.
Getrennt lebende Paare, die sich einen Hund teilen, melden ihn dort an, wo er überwiegend lebt. Ein Wechselmodell führt nicht dazu, dass zweimal Steuer anfällt, solange die Halterschaft eindeutig zugeordnet ist.
Was ein Hund in Köln insgesamt kostet
Die Steuer ist der kleinere Teil. Zur Einordnung: Zu den 174 Euro jährlich kommen die Haftpflichtversicherung, die je nach Anbieter im mittleren zweistelligen Bereich pro Jahr liegt, Futter, Tierarztkosten samt jährlicher Impfung und, bei großen Hunden, die einmaligen 25 Euro für die Anzeige beim Ordnungsamt.
Wer eine Hundeschule besucht oder die Sachkundeprüfung ablegt, rechnet einmalig mit einem dreistelligen Betrag. Über die Lebenszeit eines Hundes ist die Hundesteuer damit ein überschaubarer Posten, sie ist nur der sichtbarste, weil sie per Bescheid ins Haus kommt.
Die Steuermarke
Mit dem Bescheid kommt die Steuermarke. Sie gehört ans Halsband und dient als Nachweis, dass der Hund gemeldet ist. Bei einer Kontrolle ist sie das, was man vorzeigt.
Geht sie verloren, stellt das Steueramt gegen eine kleine Gebühr eine neue aus. Nach einem Umzug in eine andere Stadt verliert die Kölner Marke ihre Gültigkeit; die neue Gemeinde schickt eine eigene zu.
Abmelden: bei Umzug, Abgabe oder Tod
Die Steuer läuft weiter, bis du den Hund abmeldest, das passiert nicht automatisch. Abzumelden ist er in drei Fällen: Du ziehst aus Köln weg, du gibst den Hund ab, oder er stirbt.
Die Abmeldung ist formlos möglich und sollte einen Nachweis enthalten: die neue Meldeadresse, die Übergabebestätigung des neuen Halters oder die Bescheinigung der Tierarztpraxis. Zu viel gezahlte Steuer erstattet die Stadt anteilig ab dem Monat nach der Abmeldung.
Ziehst du innerhalb Deutschlands um, meldest du den Hund am neuen Wohnort neu an. Die Wohnsitzanmeldung nimmt den Hund nicht mit, das sind zwei getrennte Vorgänge in zwei getrennten Ämtern.
Wenn du mit Hund nach Köln ziehst
Dann läuft die Vier-Wochen-Frist ab dem Zuzug. Praktisch sind drei Dinge zu erledigen: den Hund in der alten Gemeinde abmelden und die anteilige Erstattung anstoßen, ihn beim Kölner Steueramt anmelden, und (falls er die 40 Zentimeter oder 20 Kilogramm überschreitet) die Anzeige beim Ordnungsamt nachholen.
Der dritte Punkt überrascht Zuziehende aus Ländern ohne diese Regel regelmäßig. Wer aus Bayern oder Hessen kommt, kennt die Anzeigepflicht für große Hunde nicht, weil sie dort so nicht existiert.
Warum es die Hundesteuer überhaupt gibt
Die Hundesteuer ist eine der ältesten kommunalen Abgaben in Deutschland und keine Gebühr für eine Gegenleistung. Sie fließt in den allgemeinen Haushalt der Stadt und ist nicht zweckgebunden: Tütenspender, Freilaufflächen und Tierheimzuschüsse werden also nicht aus ihr finanziert, auch wenn das oft angenommen wird.
Ihr eigentlicher Zweck ist ein lenkender: Sie soll die Zahl der Hunde in dicht besiedelten Gebieten begrenzen und erfassbar machen, wer einen Hund hält. Genau daraus erklärt sich auch, warum Assistenz- und Rettungshunde befreit sind und warum Tierheimhunde eine Sonderstellung genießen: In diesen Fällen widerspräche eine Lenkungswirkung dem, was die Stadt eigentlich erreichen will.
Köln im Vergleich mit anderen Großstädten
Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, und die Unterschiede zwischen Städten sind erheblich. Das folgende Bild ordnet Köln ein, und zeigt zugleich, dass ein Vergleich allein über den Grundsatz in die Irre führt, weil Zweithundaufschlag und Listenhundregelung mindestens ebenso stark ins Gewicht fallen.
| Stadt | Erster Hund | Zweiter Hund | Listenhund |
|---|---|---|---|
| Köln | 174 € | 174 € | kein Aufschlag, aber Erlaubnispflicht |
| Hamburg | 90 € | 90 € | 600 € |
| Hannover | 150 € | 276 € | erhöhter Satz |
| Bremen | 150 € | 150 € | erhöhter Satz |
Für einen Haushalt mit zwei mittelgroßen Hunden liegt Köln bei 348 Euro im Jahr, Hannover bei 426 Euro und Hamburg bei 180 Euro. Für einen einzelnen gelisteten Hund kehrt sich das Bild um: In Köln bleibt es bei 174 Euro, in Hamburg werden 600 Euro fällig.
Fünf Punkte, an denen es in Köln regelmäßig hakt
Die vergessene zweite Anmeldung. Der häufigste Fall überhaupt: Der Hund ist beim Steueramt gemeldet, überschreitet aber die 40 Zentimeter oder 20 Kilogramm und wurde nie beim Ordnungsamt angezeigt.
Der zu späte Ermäßigungsantrag. Wer erst nach dem ersten Bescheid merkt, dass er Anspruch auf die 60 Euro hätte, bekommt die Differenz für die zurückliegende Zeit in der Regel nicht erstattet.
Die unterlassene Abmeldung. Nach Abgabe oder Tod des Hundes läuft die Steuer weiter, bis das Steueramt Bescheid weiß. Ein kurzer formloser Hinweis mit Nachweis genügt und wirkt ab dem Folgemonat.
Die Annahme, der Umzug erledige alles. Die Wohnsitzanmeldung meldet den Hund weder ab noch an. Beide Vorgänge laufen getrennt, in getrennten Ämtern, mit getrennten Fristen.
Die Frist beim eigenen Wurf. Wer selbst züchtet, rechnet die vier Wochen häufig ab der Geburt. Richtig ist der sechste Lebensmonat, ein Unterschied, der mehrere Monate ausmacht.
Ein praktischer Hinweis zum Schluss: Bewahre den Steuerbescheid, die Übernahmebestätigung des Tierheims und den Haftpflichtnachweis zusammen auf. Diese drei Papiere sind genau die, die bei einer Kontrolle, bei einem Umzug oder bei einem Ermäßigungsantrag gebraucht werden, und genau die, die im Umzugskarton verschwinden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Hundesteuer in Köln genau?
174 Euro pro Hund und Jahr. Der Satz gilt für jeden Hund gleich, also auch für den zweiten und dritten.
Ist der zweite Hund in Köln teurer?
Nein. Köln erhebt einen Einheitssatz ohne Zweithundaufschlag, anders als etwa Hannover, wo der zweite Hund fast das Doppelte kostet.
Zahle ich für einen Listenhund mehr?
Steuerlich nicht. Köln verzichtet auf einen erhöhten Satz, verlangt für gefährliche Hunde aber eine Erlaubnis des Ordnungsamts.
Wie lange habe ich Zeit für die Anmeldung?
Vier Wochen nach der Anschaffung. Bei einem Hund aus dem eigenen Wurf beginnt die Frist mit dem sechsten Lebensmonat.
Wer bekommt die Ermäßigung auf 60 Euro?
Wer laufende Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung bezieht. Der Nachweis darf bei Antragstellung nicht älter als zwei Monate sein und gilt für einen Hund.
Sind Tierheimhunde wirklich steuerfrei?
Ja, für 24 Monate. War der Hund bei der Aufnahme mindestens acht Jahre alt, bleibt er lebenslang steuerfrei.
Was gilt als großer Hund?
In Nordrhein-Westfalen ein Hund ab 40 Zentimetern Schulterhöhe oder 20 Kilogramm. Er ist zusätzlich beim Ordnungsamt anzuzeigen.
Was kostet die Anzeige beim Ordnungsamt?
In Köln einmalig 25 Euro. Verlangt werden dabei der Haftpflichtnachweis sowie Nachweise zu Zuverlässigkeit und Sachkunde.
Brauche ich in Köln eine Hundehaftpflicht?
Für gefährliche und für große Hunde ja. Für kleinere Hunde ist sie in Nordrhein-Westfalen freiwillig, angesichts der verschuldensunabhängigen Halterhaftung aber ratsam.
Muss ich den Welpen sofort anmelden?
Wenn du ihn gekauft oder übernommen hast, läuft die Vier-Wochen-Frist ab diesem Tag. Stammt er aus dem eigenen Wurf, erst ab dem sechsten Lebensmonat.
Was passiert, wenn ich den Hund nicht anmelde?
Die Steuer wird nachgefordert, dazu kommt ein Bußgeld. Gemeinden gleichen ihre Daten zunehmend mit Registern und Tierarztpraxen ab.
Bekomme ich Geld zurück, wenn der Hund stirbt?
Ja, anteilig ab dem Monat nach der Abmeldung. Eine Bescheinigung der Tierarztpraxis genügt als Nachweis.
Gilt die Kölner Steuermarke auch nach einem Umzug?
Nein. Sie verliert mit dem Wegzug ihre Gültigkeit, und die neue Gemeinde stellt eine eigene aus.
Wird der Hund mit der Wohnsitzanmeldung automatisch ummeldet?
Nein. Wohnsitz und Hund sind zwei getrennte Vorgänge in zwei getrennten Ämtern.
Kann ich den Hund online anmelden?
Die Stadt Köln nimmt die Anmeldung über ihr Serviceportal entgegen. Für die Anzeige eines großen oder gefährlichen Hundes beim Ordnungsamt sind zusätzlich Nachweise einzureichen.