Immobilie verkaufen: 12 einfache Tipps für Verkäufer & eine komplette Anleitung

Du möchtest deine Immobilie verkaufen? Dann stehst du vor vielen wichtigen Entscheidungen: Wann soll man am besten verkaufen? Lieber privat verkaufen oder doch einen Makler beauftragen? Wer seine Wohnung oder Haus verkaufen möchte, muss man an viele Dinge denken. Damit du gut vorbereitet bist, haben wir für dich die wichtigsten Tipps & Schritte, Checklisten und Vorlagen zum Immobilienverkauf zusammengestellt.

Der Verkauf einer Immobilie gehört für viele Haushalte in Deutschland zu der größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Damit der Immobilienverkauf mit oder ohne Makler reibungslos klappt, haben wir für dich ein paar Tipps von Immobilienprofis vorbereitet:

  1. Richtigen Verkaufszeitpunkt wählen

    Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Verkauf? Der richtige Zeitpunkt für Verkäufer ist von der Jahreszeit, der allgemeinen Wirtschaftslage, der Region und der persönlichen Situation abhängig. Unter Umständen sollten Verkäufer auch steuerliche Aspekte bei der Wahl des richtigen Verkaufszeitpunkt berücksichtigen.

    Mehr lesen zu Tipp 1: Den richtige Zeitpunkt für den Verkauf wählen.

    Wer eine Immobilie verkauft, der sollte den richtigen Zeitpunkt wählen

  2. Verkauf planen

    Ein Immobilienverkauf sollte gut geplant werden. Private Verkäufer stürzen sich häufig zu schnell in die Vermarktung. Dabei ist eine gute Planung ein entscheidender Erfolgsfaktor für einen guten Verkaufserlös. Zu einer guter Planung gehört das Gespräch mit der Hausbank, eine Indikative Immobilienbewertung und die Planung von Renovierungsarbeiten.

    Mehr lesen zu Tipp 2: Gut vorbereitet den Verkauf planen.

    Eine Immobilie verkaufen mit Plan! Wir zeigen dir wie es geht

  3. Verkaufsunterlagen sammeln

    Vor dem eigentlichen Verkaufsstart sollten Verkäufer sich vergewissern, dass alle Unterlagen vorliegen. Ist ein passender Käufer gefunden, dann muss es meistens schnell gehen. Verlorene Dokumente kannst du häufig bei der Hausverwaltung oder in der Bauakte beim Bauamt einsehen und neu beantragen.

    Mehr lesen zu Tipp 3: Alle Unterlagen für den Immobilienverkauf zusammentragen.

    Das sind die wichtigsten Unterlagen für den Verkauf einer Immobilie

  4. Besonderheiten beachten

    Verkäufer sollten die Besonderheiten der Immobilie kennen und diese auch belegen können. Das ist nicht nur eine Haftungsfrage, sondern kann auch dazu dienen, weitere wertsteigernde Argumente hervorzuheben. Als wertsteigernden Besonderheiten von Immobilien gelten vorhandene Baugenehmigungen, eingetragene Wegerechte oder die Nähe zu einem Naturschutzgebiet.

    Mehr lesen zu Tipp 4: Besonderheiten der Immobilie hervorheben.

    Baugenehemigung, Wegerechte und andere Besonderheiten können den Wert der Immobilie steigern

  5. Immobilienwert bestimmen

    Damit ein Angebotspreis für das Exposé ermittelt werden kann, sollten Verkäufer ihre Immobilie bewerten lassen. Eine Wertermittlung kann mithilfe eines Maklers, eines kostenpflichtigen Sachverständigen oder eines kostenlosen Online-Tool zur Immobilienbewertung durchgeführt werden.

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    Wir empfehlen eine Kombination aus Online-Immobilienbewertung im ersten Schritt und anschließender vor-Ort-Begehung durch einen Makler oder Sachverständigen.

    Mehr lesen zu Tipp 5: Den Wert der Immobilie ermitteln.

    Egal ob Sachverständiger, Online-Tool, oder durch den Makler. Eine Immobilienbewertung ist enorm wichtig beim Immobilienverkauf

  6. Privatverkauf vs. Makler

    Immobilienverkäufer sollten alle Verkaufsoptionen prüfen. Für die Dienstleistung eines Maklers wird zwar eine Provision fällig, dafür kann ein Makler aus einem großen Erfahrungsschatz bei Preisverhandlungen und einen bestehendes Netzwerk von Käufern zurückgreifen. Dennoch sollten Verkäufer, die sich für einen Makler entscheiden auf die Formulierungen im Maklervertrag achten.

    Mehr lesen zu Tipp 6: Prüfe alle Verkaufsoptionen und hole das Beste aus dem Maklervertrag für dich heraus!

    Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte alle Verkaufsoptionen prüfen: Mit oder ohne Makler?

  7. Immobilie richtig vermarkten

    Der erste Eindruck entscheidet. Aussagekräftige Fotos und ein guter Beschreibungstext wecken das Interesse von potenziellen Käufer. Besonders Online-Anzeigen sind beliebt bei Verkäufern. Mit einigen einfachen Klicks kann eine Anzeige kostenlos geschaltet werden.

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    Studien belegen, dass mit einer professionellen Gestaltung eines Exposés der Verkaufserlös um bis zu 20 Prozent gesteigert werden kann. Private Verkäufer sollten einige Tipps für die Erstellung von Fotos und der Formulierung eines Beschreibungstextes der Immobilie beachten.

    Mehr lesen zu Tipp 7: Eine gute Immobilienanzeige erstellen.

    Kostenlos eine Anzeige inserieren: Darauf solltest du achten

  8. Besichtigungen planen, Immobilie für die Begehung vorbereiten und kompetent auf Käuferfragen reagieren

    Der Verkaufserfolg entscheidet sich bereits mit der Auswahl der richtigen Kaufinteressenten. Erfahrene Verkäufer laden nur echte Käufer ein und sortieren Immobilien-Touristen, uninformierte Käufer und Kapitalanleger bereits bei der Vorbereitung zum Besichtigungstermin aus.
    Während der Besichtigung solltest du dich auf die häufigsten Käuferfragen vorbereiten. Mit einer schnellen und kompetenten Antwort kannst du den Verkaufsprozess deutlich beschleunigen.
    Nach der Besichtigung sollten offene Fragen beantwortet werden und die Verkaufsunterlagen zeitnah an die Kaufinteressenten versendet werden. Dafür kannst du ein Musteranschreiben für Verkäufer verwenden.

    Mehr lesen zu Tipp 8: Besichtigungen planen und auf Käuferfragen vorbereiten.

    Der erste Eindruck ist besonders wichtig bei der Wohnungsbewerbung

  9. Strategie für das Verkaufsgespräch durchdenken

    Der Angebotspreis sollten Verkäufer strategisch wählen. Ein guter Angebotspreis für eine Immobilie ist nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig. Genügend Spielraum für Preisverhandlungen sollte ebenfalls eingeplant werden.
    Entscheidend für den erfolgreichen Ausgang einer Preisverhandlung ist, dass Verkäufer die Käufertypen kennen und zielgerichtet ihre Argumente anbringen.

    Mehr lesen zu Tipp 9: Angebotspreis strategisch wählen und richtig verhandeln.

    So können private Immobilienverkäufer richtig verhandeln - auf dem Angebotspreis kommt es an

  10. Immobilienkaufvertrag prüfen

    Bei der Anfertigung eines Kaufvertragsentwurfes und der Unterschrift beim Notar sollten Verkäufer darauf achten, dass es eine klare Regelung zur Kostenteilung zwischen Käufer und Verkäufer formuliert wurde.

    Mehr lesen zu Tipp 10: Auf die Kostenteilung zwischen Käufer und Verkäufer achten.

    Immobilienverkäufer sollten bei dem Kaufvertrag bzw. dem Notartermin auf eine korrekte Kostenteilung achten

  11. Steuerlichen Rat einholen

    Wurde eine Immobilie vermietet, dann sollten Verkäufer das Thema Steuern im Blick haben. Die Spekulationssteuer wird für Immobilien fällig, die kürzer als 10 Jahre gehalten wurden. Immer zu zahlen ist die Spekulationssteuer für gewerbliche Immobilienhändler, die mehr als 3 Objekte in den letzten 5 Jahren verkauft haben.

    Mehr lesen zu Tipp 11: Als Kapitalanleger die Steuer beim Immobilienverkauf berücksichtigen.

    Bei vermieteten Immobilien kann eine Steuer fällig werden

  12. Häufige Fehler vermeiden

    Private Verkäufer unterschätzen häufig den Aufwand, der für einen Verkauf einer Immobilie notwendig ist. Mangels Erfahrung passieren leider immer wieder die gleichen Fehler und das teilweise mit hohen Einbußen beim Verkaufsgewinn. In unserem Tipp 12 erfährst du, welche Fehler du beim Verkauf deiner Immobilie unbedingt vermeiden solltest.

    Mehr lesen zu Tipp 12: Häufige Fehler beim Immobilienverkauf vermeiden!

    Die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf vermeiden

Tipp 1: Richtigen Verkaufszeitpunkt wählen

Der richtige Verkaufszeitpunkt für eine Immobilie ist eine ganz persönliche Entscheidung. Wirtschaftlich ratsam ist ein Verkauf auf einem konjunkturellen Hoch (wirtschaftlich zyklisches Hoch) oder bei einer Kapitalanlage, wenn ein Leerstand bevorsteht. Unbewohnte Immobilien erzielen in der Regel einen höheren Verkaufspreis.

Droht eine Immobilienblase?

Immobilien sind ein knappes Gut. Über die Jahre steigen Immobilien erfahrungsgemäß etwas mehr als die Inflation oder laufen in Gleichschritt mit dieser. Stark fallende Immobilienpreise gehören eher zur Ausnahme und werden auch als Immobilienkrise bezeichnet. Die letzte Immobilienkrise wurde 2008 ausgelöst.

Woran erkennt man eine drohende Immobilienblase?

Einen genauen Zeitpunkt für das Platzen einer Immobilienblase kann niemand seriös hervorsagen. Als sicher gilt jedoch, dass es eine Korrelation zwischen einer lockeren Geldpolitik, Bevölkerungsentwicklung und zukünftiger wirtschaftlicher Erwartung von Unternehmen und Privatpersonen existiert. Ein weiterer Indikator ist die Schere zwischen Mietpreisen und Kaufpreisen. Steigen die Kaufpreise deutlich stärker als die Mietpreise, dann deutet dies auf einen „teuren Immobilienmarkt“ hin.

Ratgeber und Checkliste: Der ideale Verkaufszeitpunkt

Tipp 2: Verkauf planen

Vor dem eigentlich Verkaufsstart solltest du geklärt haben, ob du eine Anschlussimmobilie kaufen oder mieten möchtest. Aus dieser Entscheidung ergibt sich dann auch die weitere Vorgehensweise für die Auflösung des Immobilienkredites. Je nach Situation muss eine Anschlussfinanzierung geplant werden oder mit einer Vorfälligkeitsentschädigung beim Immobilienverkauf eingeplant werden.

Starte den Immobilienverkauf nicht ohne Planung! Vor dem Verkaufsstart solltest du dich um eine Immobilienbewertung gekümmert haben und deine Verkaufsunterlagen vollständig vorliegen.

Eine kurze Checkliste für den Immobilienverkauf: Diese Fragen sollten Immobilienverkäufer vor dem Verkauf geklärt haben:

  • Anschlussimmobilie gesichert?
  • Vorfälligkeitsentschädigung mit Hausbank geklärt?
  • Was ist der Wert der Immobilie?
  • Wert der Immobilie durch Renovierung steigern?
  • Verkaufsunterlagen: Flurkarte, Grundbuchauszug, Grundrisse und Energieausweis vorhanden?
  • Bei WEGs zusätzlich: Protokolle der Eigentümerversammlungen, Hausgeldabrechnungen, Gebäudeversicherung, Teilungserklärung, Gebäudeversicherung und ggfs. Mietenaufstellungen
  • Inventarliste (z.B. Küche, Einbauschränke usw.) für den Verkauf vorhanden?

Anschlussimmobilie klären

Vor dem Verkaufsstart der eigenen Immobilie sollten Eigennutzer bereits eine Anschlussimmobilie im Blick haben. Bei einer Mietwohnung sollte man bereits einen Mietvertrag zur Unterschrift vorliegen haben bzw. bei einer Immobilie zum Kauf sollte bereits ein Kaufvertrag bei einem Notar in Aussicht stehen.

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Immobilienbörse

Bei selbst genutzten Eigentum sollte vor dem Verkauf der Immobilie bereits eine neue Wohnimmobilie in Aussicht stehen. Bestenfalls wurde bereits ein Kaufvertrag oder Mietvertrag für eine Anschlussimmobilie unterschrieben.

Mit der Hausbank sprechen

Bei selbst genutzten Eigentum kann es immer wieder mal vorkommen, dass die eigene Immobilie verkauft wird und der bestehende Kredit mitgenommen werden soll. In jedem Fall benötigt man bei dafür aber die Zustimmung der jeweiligen Bank. Eine gesetzliche Pflicht für die Überschreibung eines Immobilienkredites auf eine andere Immobilie gibt es nämlich nicht. Alternativ zur Kreditmitnahme bleibt dir den bestehenden Immobilienkredit mit dem Verkaufserlös abzuzahlen. Bei dieser Option werden die vertraglich festgelegten Vorfälligkeitsentschädigungen von der Hausbank berechnet.

Immobilie verkaufen und Kredit behalten

Eine beliebte Option für Immobilienverkäufer, die sich eine neue Immobilie kaufen möchten, ist es das bestehende Darlehen einfach auf die neue Immobilie zu übertragen. Der Vorteil für den Schuldner: die sonst fällige Vorfälligkeitsentschädigung muss nicht gezahlt werden. Je nach Restlaufzeit kann die Vorfälligkeitsentschädigung zwischen 0,5 und 1 Prozent der Restschuld betragen. Besonders bei einem Immobilienkauf ist das ein nicht unerheblicher Betrag, welche viele Darlehensnehmer gerne umgehen möchten.

Soll eine Immobilie mit einer Restschuld verkauft werden und der Schuldner möchte seinen bestehenden Darlehen mitnehmen, dann ist in jedem Fall ein Gespräch mit der Hausbank nötig. Denn bei der Mitnahme eines Immobilienkredits gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, dass die Hausbank diesem Vorhaben auch zustimmt. Damit die Übertragung eines Immobilienkredites auf eine neue Immobilie klappt, sollten Immobilienverkäufer einige Konstellationen und Voraussetzungen kennen:

Voraussetzung 1: Immobilienwert beachten

Die Bank wird einer Mitnahme deines Darlehensvertrages in der Praxis aber zustimmen, sofern der Wert der neuen Immobilie den Wert vergleichbar oder den Wert der alten Immobilie übersteigt. Anderenfalls müsste die Bank bei einem geringeren Immobilienwert der neuen Immobilie einen höheren Risikoaufschlag berechnen, womit eine Mitnahme des bestehenden Darlehensvertrages so gut wie ausgeschlossen ist.

Voraussetzung 2: Zinsniveaus beachten

Eine zweite Voraussetzung für den Übertrag deines bestehende Darlehensvertrages auf eine neue Immobilie ist, dass die Zinskonditionen vergleichbar für die Bank sind. Sind die Zinsen seit Gewährung des Kredites deutlich gestiegen, dann hat die Bank ein starkes Interesse daran, den laufenden „Niedrig-Zins-Kredit“ durch einen Kredit zum aktuellen und damit höheren Zinsniveau abzulösen. In dieser Konstellation sollten Immobilienverkäufer sich eine Verhandlungsstrategie zurechtlegen.

Nutze deinen zukünftigen Immobilienkredit in der Verhandlung mit der Bank. Lässt sich die Bank nicht darauf ein den bestehenden Vertrag mitzunehmen, dann solltest du versuchen die Vorfälligkeitsentschädigung weg zu verhandeln. Das ist möglich. Die Bank hat ein starkes Interesse daran, dass der neue Vertrag auch wieder mit ihr geschlossen wird und zeigt sich häufig kulant bei der fälligen Vorfälligkeitsentschädigung für die Auflösung des bestehenden Immobiliendarlehen, soweit ein neuer Vertrag mit ihr geschlossen wird.

Voraussetzung 3: Vorfälligkeitsentschädigung zahlen und einen neuen Vertrag abschließen

Was auf den ersten Blick aussieht wie verschenktes Geld, kann durchaus wirtschaftlich Sinn ergeben. Das ist immer dann der Fall, wenn der Altvertrag zu einem höheren Zinsniveau abgeschlossen wurde. Eine Rechnung macht dann für Immobilienverkäufer durchaus Sinn. Es kann sein, dass die fälligen 0,5 bis 1 % fällige Vorfälligkeitsentschädigung unterm Strich billiger sein wird, als den laufenden Vertrag bis zum Ende zu bedienen und einen neuen Vertrag mit günstigeren Konditionen abzuschließen. Verkäufer sollten diese Szenario für ihren speziellen Fall vor dem Bankgespräch durchrechnen.

Immobilienbewertung einholen

Lohnt sich überhaupt ein Verkauf der Immobilie? In einer frühen Phase der Verkaufsplanung kann es durchaus ratsam eine erste Indikation für den Wert der eigenen Immobilie zu bekommen. Eine unaufwändige Möglichkeit zur Wertermittlung ist eine kostenlose Online-Immobilienbewertung.

Mehr zur Immobilienbewertung findest du in einem weiteren Abschnitt von diesem Artikel „Immobilienwert bestimmen

Renovierungsarbeiten planen

Wer seine Immobilie verkaufen möchten, der steht häufig vor der Frage: Soll ich vorher noch renovieren? Lohnt es sich vor dem Verkauf noch Geld in die Immobilie zu stecken und so den Verkaufspreis zu steigern?

Entscheidend für einen guten Verkaufspreis ist der erste Eindruck der Immobilie. Soll die Immobilie an einen Selbstnutzer verkauft werden, dann sind dekorative Maßnahmen, wie das Streichen von Wänden, ratsam. Der klassische Privathaushalt liebt einen gepflegten Eindruck.

Weiße Wände“ lohnen sich bei dem Verkauf an Privatpersonen meist doppelt. Die Kosten und der Aufwand sind gering, dafür wird das Interesse von potenziellen Käufern deutlich gesteigert.

Soll die Immobilie dagegen an einen Kapitalanleger verkauft werden, dann ist ein einfacher Wandanstrich meistens nicht ausreichend, um den Immobilienwert signifikant zu steigern. Unter Immobilienprofis wird ein sogenannter „Verkaufsanstrich“ meistens schnell als eben ein solcher enttarnt.

Weitere Maßnahmen, welche ergriffen werden, um den Verkaufswert zu steigern ist die Aufwertung des Wohnstandards. Immobilien werden in eine gehobene Ausstattung, normale Ausstattung und einfache Ausstattung eingeteilt.

Gehobene Ausstattung

Als eine gehobene Ausstattung zählt ein Zustand, der den Zustand einer üblichen Wohnung übersteigt. Das kann durch den Einsatz von hochwertigen Materialien, ein modernes Bad, Glastüren oder hochwertige Wand- und Bodenfliesen erreicht werden. Auswertungen zeigen, dass eine gehobene Ausstattung im Vergleich zu einer normalen Ausstattung, einen 15 bis 20 % höheren Verkaufserlös erzielt.

Normale Ausstattung

Eine normale Ausstattung mein einen durchschnittlichen Wohnkomfort. Die verbauten Materialien haben eine durchschnittliche Qualität. Unter dem Wohnstandard werden Wohnungen eingegliedert mit Kunststofffenster mit Rollläden sowie Isolierverglasung. Als durchschnittliche Ausstattung ist zusätzlich 1 Bad mit Dusche und Badewanne vorgesehen. Die Installationsleitungen liegen dabei unter dem Putz.

Einfache Ausstattung

Als eine einfache Ausstattung wird ein unterdurchschnittlicher Wohnstandard definiert. Im Sanitärbereich bedeutet das, dass die Rohrleitungen auf Putz verlegt sind, die Fenster eine einfache Einfachverglasung haben und für die Bodenbeläge günstiges PVC, Linoleum oder Nadelfilz verwendet wurden.

Immobilien mit einer einfachen Ausstattung werden mit einem Bewertungsabschlag von 10 bis 15 % zu einer durchschnittlichen Ausstattung am Immobilienmarkt gehandelt.

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Ausstattungsstandards findest du hier.

Verkaufsunterlagen vervollständigen

Für viele Eigentümer liegt zwischen dem Kauf und dem Verkauf der Immobilie bereits einige Jahre. Da muss der passende Ordner häufig erst wieder gesucht werden. Vor dem eigentlichen Verkaufsstart sollten Verkäufer überprüfen, ob alle Verkaufsunterlagen vorliegen. Welche Verkaufsunterlagen notwendig sind und woher du welche Unterlagen bekommst, falls du einige verloren hast, kannst du in unserem Tipp zu den Verkaufsunterlagen nachlesen.

Inventar auflisten

Eine extra angepasste Küche, Einbauschränke, die Sauna oder der eingelassene Pool im Außenbereich gehören in der Praxis zum Verkaufsobjekt. Eine auf die Immobilie abgestimmte Einrichtung kann den Wert der Immobilie und damit den Gewinn des Verkäufers deutlich steigern. Bei verwinkelten Räumen wird der neue Käufer froh sein, dass die Möbel mit den Sondermaßen bereits mit angeboten werden.

Generell spricht nichts dagegen das Inventar zusammen mit der Immobilie anzubieten und zu verkaufen. Verkäufer sollten für die mit zu verkaufenden Einrichtungsgegenstände vor Verkaufsstart eine Inventarliste vorbereiten. Die Inventarliste sollte dem Exposé angefügt werden.

Unser Tipp für mehr Käuferanfrage: Weise im Beschreibungstext von deinem Exposé darauf hin, dass das Inventar mit übernommen werden kann. Im Angebotspreis der Immobilienanzeige sollten die Gegenstände aber als separater Verkaufsposten geführt werden und nicht als „Einheitspreis“ zusammen mit der Immobilie angeboten werden. Andernfalls kann es passieren, dass bei einer reinen Betrachtung des Quadratmeterpreis der Eindruck einer zu teuren Immobilie entsteht. Käufer schauen im ersten Blick nur auf Eckdaten, wie Größe, Baujahr und Wohnlage.

Tipp 3: Verkaufsunterlagen vorbereiten

Bevor eine Immobilienanzeige oder sogar Besichtungstermine mit Kaufinteressenten durchgeführt werden können, sollten alle Verkaufsunterlagen vorliegen. Bei einem Hauskauf sind in der Regel weniger Unterlagen als bei einem Wohnungsverkauf notwendig, da eine Wohnung häufig ein Teil einer WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) ist. Bei einer WEG sind zusätzlich die Teilungserklärung und alle Bewirtschaftungsunterlagen sowie die letzten Protokolle der Eigentümergemeinschaft den Verkaufsunterlagen beizulegen.

Folgende Unterlagen benötigt man beim Immobilienverkauf:

  • Grundbuchauszug
  • Flurkartenauszug / Lageplan
  • Baupläne
  • Wohnflächenberechnung
  • Kubaturberechnung (umbauter Raum)
  • Baubeschreibungen
  • Sanierungsnachweise
  • Energieausweis
  • bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Wohngeldabrechnungen, aktuelle Protokolle aus der Eigentümerversammlung, Rechnungen über Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, Aufstellung der Instandhaltungsrücklagen
  • bei vermieteten Immobilien: Nebenkostenabrechnungen, Mietverträge
  • bei denkmalgeschützten Immobilien: Bestätigung über Denkmalschutz

Wo bekommst du verlorene Unterlagen her?

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, der muss dem Käufer einige Unterlagen vor der Unterschrift zukommen lassen. Das hat nicht nur den Zweck, dass der Käufer sich über die Qualität und Ausstattung informieren möchte, sondern Käufer benötigen diese Unterlagen für die Finanzierungsgespräche mit ihrer Bank.

Verlorene Unterlagen vor dem Immobilienverkauf sind ärgerlich. Verkäufer sollten, alle Unterlagen vollständig dem Käufer zur Einsicht zu geben. Nur so wird sichergestellt, dass der Käufer eine Finanzierung von der Bank bekommt. Das ist wiederum auch im Interesse von Verkäufern.

Ratgeber und Checkliste: Unterlagen für den Immobilienverkauf

Tipp 4: Besonderheiten der Immobilie beachten

Vor dem Verkaufsstart sollten Verkäufer sich auch über die Besonderheiten der Immobilie informieren. Bei einem Einfamilienhaus lohnt zum Beispiel ein Blick auf den Bodenrichtwert. Dadurch kann der Grundstückswert gesondert im Angebotspreis gewärdigt werden.

Eine weitere Besonderheit könnte sein, dass eine Baugenehmigung für einen Dachgeschossausbau vorliegt. Gleiches gilt für eine bereits vorhandene Genehmigung zur Geschossaufstockung. Diese Besonderheiten der Immobilie werden sowohl für Kapitalanleger als auch Privathaushalte interessant sein. Dadurch kann eine zusätzliche Erweiterung der Immobilie bereits im Angebotspreis berücksichtigt werden.

Folgende Besonderheiten der Immobilie sollten Verkäufer im Verkaufsgespräch nicht unerwähnt lassen:

  • vorhandene Baugenehmigungen
  • eingetragene Wegerechte
  • Abstandsflächenbaulasten bei Nachbargrundstücken
  • Nähe zu einem Naturschutzgebiet

Positive Besonderheiten sind für Kaufinteressenten nicht offensichtlich. Vor dem Verkaufsstart sollten alle Nachweise über mögliche Rechte und Besonderheiten vom Verkäufer aufgelistet werden. Im späteren Gespräch fällt es dann häufig einfacher, diese dann auch als wertsteigernde Argumente gegenüber Kaufinteressenten anzubringen.

Tipp 5: Immobilienwert bestimmen

Wie hoch ist der Marktpreis der eigenen Immobilie und welcher Angebotspreis ist angemessen? Diese Fragen sollten Verkäufer objektiv beantworten und sich dafür auch eine Meinung von Dritten einholen. Unterstützung bei der Immobilienbewertung bieten Sachverständige, Makler oder Immobilienplattformen kostenlos im Internet an.

Kostenlose online Immobilienbewertung

Wie wird der Wert einer Immobilie ermittelt?

Der Wert einer Immobilie kann nach verschiedenen Bewertungsverfahren, wie z.B. dem Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren. Makler und online Immobilienbewertungen bedienen sich häufig dem Vergleichswertverfahren. Bei diesem Verfahren werden Durchschnittspreise aus der Umgebung von vergleichbaren Immobilien auf eine andere Immobilie in ähnlicher Wohnlage und Ausstattung herangezogen. Dieses Verfahren ergibt ein durchaus realistisches Bild über einen erzielbaren Verkaufspreis.

Das Ertragswert- oder das Sachwertverfahren eignet für Immobilien, die an Kapitalanleger verkauft werden soll. Bei dem Ertragswertverfahren werden die zu erwartenden Erträge aus Vermietung und Verpachtung herangezogen. Dagegen wird bei dem Sachwertverfahren basiert die Bewertungsgrundlage auf den Herstellungskosten einer vergleichbaren Immobilie. Sowohl das Ertrags- oder das Sachwertverfahren können kostenpflichtig durch einen Sachverständigen in Auftrag gegeben werden. Die Kosten für derartige Gutachten mit Begehung betragen zwischen 300 und 500 Euro.

Damit man ein Gefühl für einen Marktpreis entwickelt sollte man sich die Angebotspreise für vergleichbare Objekte in den bekannten Immobilienportalen ansehen. In Verbindung mit einer kostenlosen Immobilienbewertung bekommen Verkäufer bereits einen ersten Eindruck für einen realistischen Verkaufspreis.

Den richtigen Angebotspreis wählen

Der Angebotspreis sollte höher angesetzt werden, als der letztendliche Verkaufspreis. Mit dem Angebotspreis bewirbt man seine Immobilie. Setzt man den Angebotspreis zu hoch an, dann kann es passieren, dass nur wenig Interessenten die Immobilie überhaupt besichtigen möchten. Wird ein zu niedriger Preis für die Immobilie ausgerufen, verschenkt der Verkäufer die Möglichkeit auf einen höheren Erlös.

Angebotspreis nicht zu hoch ansetzen

Der Angebotspreis für deine Immobilie sollte nicht zu hoch angesetzt werden. Im schlimmsten Fall meldet sich kein Kaufinteressent auf dein Inserat. Nach einer gründlichen Immobilienbewertung sollte Verkäufer maximal 5 bis 10 Prozent den Angebotspreis über den eigentlich gewünschten Verkaufspreis die Immobilie anbieten. In etwas ländlicheren Regionen mit etwas weniger Nachfrage sollte sogar nur maximal 5 Prozent Verhandlungsspielraum einkalkuliert werden.

Bei hoher Nachfrage ein Bieterverfahren eröffnen

Verkäufer müssen keine Angst haben, dass der Angebotspreis zu niedrig angesetzt ist. Stellt sich bei den Besichtigungsterminen heraus, dass es mehrere ernsthafte Kaufinteressenten gibt, dann können Verkäufer auch noch ein Bieterverfahren im Nachgang zur Erstbesichtigung eröffnen. Diese Strategie gehört zwar zu den etwas verpönten Verhandlungsstrategien unter Immobilienprofis, ist aber durchaus legitim. Es geht immerhin um dein Geld und ein Marktpreis setzt sich nun mal aus Angebot und Nachfrage zusammen. Mehr zu der Preisverhandlung kannst du in unserem Tipp zur Preis- und Verhandlungsstrategie nachlesen.

Tipp 6: Optionen prüfen: Mit oder ohne Makler verkaufen?

Der Immobilienverkauf ist für private Haushalte eine große finanzielle Entscheidung. Sollte man den Verkauf einem Makler überlassen oder die Maklerprovision sparen und den Verkauf selber organisieren? – ob ein Makler sinnvoll ist kann man nicht pauschal beantorten. Es kommt halt immer auf die jeweilige Lebenssituation des Verkäufers an.

Ratgeber und Checkliste: Was ist besser? Privat oder mit Makler verkaufen?

Wer sollte seinen Verkauf privat organisieren?

Ein paar Fotos schießen, eine Immobilienanzeige online stellen und Besichtigungen vereinbaren. Dabei gibt es bei einem privaten Immobilienverkauf einige Fallstricke, die man beachten sollte. Nicht immer sollte man blind auf einen Makler vertrauen. Unter Umständen kann es durchaus sinnvoll sein, den Verkauf privat zu organisieren.

Einen privaten Verkauf sollte man ohne Makler organisieren, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:

  • genügend Zeit für die Aufbereitung von Verkaufsunterlagen
  • Profi-Ausrüstung zur Erstellung von Verkaufsbildern
  • Erfahrung in der Erstellung eines Exposés
  • kommunikativ und sicher in Preisverhandlungen
  • zeitlich flexibel für Rückfragen und Besichtigungstermine
  • Grundkenntnisse über die Haftungsrisiken beim Immobilienverkauf

Wer sollte mit einem Makler verkaufen?

Ein Verkauf mit einem Makler ist sinnvoll für Verkäufer, die nicht genügend Zeit für die Vorbereitung der Unterlagen und das Durchführen von Besichtigungen haben. Man sollte auch ein grundsätzliches Vertrauen gegenüber dem Makler haben. Immerhin handelt dieser im Namen des Verkäufers den Kaufpreis aus. In jedem Fall sollte man sich genügend Zeit für die Auswahl eines Maklers nehmen.

Ein Verkauf mit einem Makler ist sinnvoll, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:

  • keine Zeit für den Verkauf
  • Vertrauen in die Fähigkeiten des Maklers
  • keine Vorkenntnisse beim Immobilienverkauf
  • regionalen Immobilienmarkt nicht kennt
  • zeitlich und räumlich nicht dauerhaft verfügbar
  • Haftungsrisiken beim Verkauf ausschließen

Du hast dich für einen stressfreien Verkauf mit einem Makler entschieden? Dann hole dir ein unverbindliche Immobilienbewertung und Ersteinschätzung von einem Makler in deiner Region. Immobilienbewertung durchführen & Erstgespräch mit einem Makler vereinbaren.

Maklervertrag: Darauf solltest du achten!

Der Maklervertrag regelt die Pflichten, Kosten und Leistungen zwischen dem Verkäufer und Makler. Verkäufer sollten darauf achten, dass alle wichtigen Leistungsversprechen vom Makler schriftlich fixiert werden. Grundsätzlich wird bei einem Maklervertrag zwischen einem einfachen Maklervertrag, Makleralleinauftrag und einem qualifizierten Alleinauftrag unterschieden.

Der Makler wird versuchen einen zeitlich unbefristeten qualifizierten Alleinauftrag vom Verkäufer zu erhalten. Dadurch würde sich der Verkäufer aber unnötig an einem Makler für den Verkauf binden. Besser wäre ein einfacher Maklervertrag ohne Zusicherungen seitens des Verkäufers. In diesem Fall wird der Makler jedoch weniger Aufwand in die Vermarktung der Immobilie stecken. Ein Kompromiss zwischen den Interessen ist häufig ein zeitlich befristeter Makleralleinauftrag.

Checkliste: Maklervertrag

Checkliste: Einen guten Makler finden

Unser Tipp bei der Beauftragung eines Maklers: Je zuversichtlicher der Makler ist, dass er am Ende die Maklerprovision erhält, desto mehr Zeit und Geld für die Vermarktung ist er bereit in Vorleistung zu erbringen. Aus diesem Grund ist es ratsam, lediglich einen zeitlich befristeten Makleralleinauftrag zu vergeben. Falls man mit der Leistung des Maklers nicht zufrieden ist, hat man die Möglichkeit einen eigenen Käufer zu finden oder die Vertragsdauer auszusitzen.

Tipp 7: Anzeige richtig aufgeben

Das Exposé ist das Verkaufsschild einer Immobilie. Gute Exposés steigern das Interesse von potenziellen Käufern, hingegegen schlechte Exposés die Vermarktungsdauer deutlich erhöhen können.

Ein gutes Immobilien-Exposé zeichnet sich durch ansprechende Fotos, einem werbewirksamen Titel und Beschreibungstext sowie vollständigen Informationen zum Zustand und Austattung der Immobilie aus. Anschließend sollte man darauf achten, dass die Kontaktmöglichkeiten gut sichtbar sind und welche Bewerberunterlagen bei dem Besichtigungstermin erwartet werden.

Immobilienanzeige aufgeben

Ansprechende Fotos für das Exposé anfertigen

Ansprechende Fotos für das Immobilien-Exposé sollten bei gutem Wetter und guter Belichtung durchgeführt werden. Außerdem sollten persönliche Gegenstände nicht im Fokus der Bilder sein. Es bietet sich ebenfalls an, vor dem Foto-Shooting störende Gegenstände zu entfernen. Profis achten zudem auf einen möglichst weiten Winkel, sodass die Räume groß und einladend wirken.

Mehr lesen: Tipps für gute Immobilien-Fotos

Werbewirksamen Titel und Text verfassen

Der Titel des Exposés soll Aufmerksamkeit genieren und gleichzeitig die markantesten Merkmale der Immobilie enthalten. Der Beschreibungstext soll hingegen vollständig die Immobilie beschreiben. Dazu gehört die Ausstattung der Immobilie, der Zustand sowie Informationen zur Mikro- und Makrolage.

Mehr lesen: Tipps und Beispiele für einen guten Titel und Beschreibungstext

Kontaktdaten und Bewerberunterlagen

Die Kontaktdaten und ein zeitliches Zeitfenster für Rückfragen sollte gut sichtbar im Exposé positioniert werden. Möglich wäre auch die Bekanntgabe von offenen Besichtigungstermine ohne vorherige Terminabsprache. Außerdem ist es ratsam, zu erwartende Unterlagen von Bewerbern im Exposé aufzulisten. Dadurch spart man sich bei potenziellen Interessenten eine gesonderte Nachfrage im Nachgang.

Idealerweise bringen Kaufinteressenten bereits eine unverblindiche Finanzierungsbestätigung und Mieter eine SCHUFA-Selbstauskunft, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung sowie Mieterselbstauskunft zum vor-Ort-Termin mit.

Kostenlos eine Immobilie inserieren

Immobilienverkäufer können mit wenig Aufwand eine Immobilienanzeige kostenlos aufgeben. Egal, ob eine Wohnungsanzeige aufgeben werden soll oder Anzeige für den Hausverkauf geschaltet werden soll – private Anbieter können häufig eine Immobilie kostenfrei inserieren. Auf Budenheld.de ist die Immobilienanzeige für private Anbieter kostenlos und unkompliziert.

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Checkliste & Vorlage: Exposé erstellen

Tipp 8: Besichtigung organisieren und auf Käuferfragen vorbereiten

Besichtigungstermine sind wichtig für beide Parteien. Den Käufer und dem Verkäufer. Studien zeigen, dass eine optimale Objektpräsentation den Verkaufspreis um bis zu 15 % erhöhen kann. Bei der Besichtigung geht es nun darum, dass der erste positive Eindruck auf dem Papier (Exposé, Bilder und weiteres Infomaterial) aufrechterhalten wird.

Für eine erfolgreiche Besichtigung sollten Verkäufer auf folgende Schritte achten:

  1. Vorauswahl von Kaufinteressenten
  2. Immobilie für die Begehung vorbereiten
  3. maximal Einzel- oder Doppeltermine organisieren
  4. Auf Fragen von Käufer vorbereiten
  5. Nachbereitung und Sichtung der Bewerbungsunterlagen

Besichtigung organisieren

Der Verkaufserfolg der Besichtigungstermine wird bereits vor der eigentlichen Begehung durch eine selektive Auswahl der Kaufinteressenten und die Vorbereitung der Immobilie bestimmt. Mit einer guten Vorbereitung wird der Verkaufsprozess nicht nur beschleunigt, sondern in der Regel auch ein höherer Verkaufspreis erzielt!

Die richtigen Interessenten einladen

Sobald du ein Inserat auf einer Immobilienbörse geschaltet hast, wirst du Anfragen von potenziellen Käufern erhalten. Du solltest aber nicht davon ausgehen, dass auch jede Anfrage erfolgversprechend ist. Makler unterscheiden in Kaufinteressenten in 4 Kategorien: Immobilien-Touristen, uninformierte Käufer, Immobilienprofis und echte Käufer.

Die unterschiedlichen Käufertypen

Immobilien-Touristen: Immobilien-Touristen sind die „Träumer“ unter den Interessenten. Kurz gesagt: Ohne richtiges Kaufinteresse besichtigt dieser Interessenten-Typ wahllos Immobilien, als Zeitvertreib mit dem Ziel verschiedene Wohntypen zu erleben. Nach unserer Erfahrung macht dieser Typ ungefähr 20 % der Anfragen aus, womit dieser Anteil für viele unerfahrenen Immobilienverkäufer erstaunlich hoch ist.

Uninformierte Käufer: Uninformierte Käufer sind die Anfänger unter den Interessenten. Das sind häufig private Haushalte, die am Anfang ihrer Immobiliensuche stehen. Dieser Käufertyp ist häufig aufgrund seiner Unerfahrenheit noch nicht sehr entscheidungsfreudig und hat seine Finanzierungsmöglichkeiten noch nicht geprüft. Ein Kaufabschluss mit dieser Gruppe ist eher unwahrscheinlich.

Immobilienprofis: Profis können Kapitalanleger aber auch private Käufer sein. Der Profi weiß ganz genau, was er haben möchte und was er bereit ist dafür zu zahlen. Mit einem Immobilienprofi als Käufer kann man meistens schnell ins Geschäft kommen, soweit die grundlegenden harten Fakten (Mietrendite, Wiederverwertbarkeit usw.) gegeben ist. Einen Haken gibt es bei diesem Typ von Käufer, erfahrungsgemäß sind Immobilienprofis preissensibel und demzufolge weniger bereit einen höheren Verkaufspreis zu akzeptieren als Selbstnutzer.

Echte Käufer: Ein echter Käufer unterscheidet sich in den Merkmalen zu den vorher genannten Typen. Ein echter Käufer hat sich bereits um eine Finanzierung gekümmert und kann diese eine Finanzierungsbestätigung vorweisen. Außerdem hat dieser Käufertyp bereits mehrere Besichtigungen hinter sich und kennt somit die Wohnlage und die aktuelle Marktsituation. Ein weiteres Merkmal eines echten Käufers ist, dass dieser Käufertyp alle Entscheider zur ersten Besichtigung mitbringt. Bei Selbstnutzer ist das der Ehepartner, ein enger Vertrauter oder ein fachkundiger Immobilienexperte als Begleiter.

Immobilienverkäufer können viel Zeit sparen, wenn ungewünschte Käufertypen bereits in einer Vorauswahl zum Besichtigungstermin aussortiert werden. Aber wie treffen Verkäufer eine Vorauswahl und laden so nur echte Käufer zur Besichtigung ein? Wir empfehlen, dass nach einer Onlineanfrage der Verkäufer sich telefonisch bei dem Interessenten meldet, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Bei dieser Gelegenheit sollte der Verkäufer versuchen den Interessenten mithilfe einer Checkliste zu typisieren.

Vorauswahl treffen: Diese Fragen sollten Verkäufer vor der Einladung zum Besichtigungstermin stellen!

Für eine Vorauswahl sollten Verkäufer nach dem Erhalt der Kontaktanfrage sich telefonisch beim Interessenten melden. Unter den Anlass einen Besichtigungstermin vereinbaren zu wollen, können Verkäufer gezielt Fragen stellen, um echte Käufer von anderen Käufergruppen zu unterscheiden.

Unser Tipp: Vereinbare mit echten Käufern einen Einzeltermin. Für alle anderen Käufergruppen kannst du Doppeltermine vereinbaren oder auf eine „zweite Besichtigungsrunde“ verweisen.

Suchen Sie schon lange nach einer Immobilie? Echte Käufer haben bereits mehrere Besichtigungen hinter sich. Ein guter Richtwert sind Selbstnutzer, die bereits 6-12 Monate auf der Suche sind.

Wie viele Personen würden mit Ihnen einziehen? Ein Haushalt mit 5 Personen wird wahrscheinlich nicht in eine 3-Zimmer-Wohnung ziehen können. Du solltest solche unrealistischen Anfragen aussortieren.

Haben Sie bereits mit einer Bank gesprochen? Ein echter Käufer hat bereits eine Finanzierungsbestätigung von einer Bank in der Hinterhand und kennt demzufolge seinen maximalen Kreditrahmen.

Wissen Sie, wie sie die Immobilie erreichen? Ein echter Käufer kennt die Wohnlage. Auch wenn die Straße vielleicht unbekannt ist, so sollte bereits eine ungefähre Vorstellungen über die Wohnadresse vorhanden sein.

Kommen Sie allein zur Besichtigung? Signalisiert der Interessent, dass weitere Personen zur Besichtigung mitgebracht werden, dann ist das ein starkes Indiz dafür, dass alle Entscheider involviert sind und eine zügige Kaufentscheidung getroffen werden kann.

Die Immobilie für die Begehung vorbereiten

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch beim Immobilienverkauf. Käufer handeln mitunter nicht immer rational. Eine aufgeräumte und gepflegte Immobilie fühlt sich für viele Interessten direkt wohnlicher und damit attraktiver an. Denn bewusst oder unbewusst: Vor allem Selbstnutzer entscheiden mitunter oft aus dem Bauch heraus, ob eine Immobilie ihnen zusagt, oder nicht. Bereits mit einige kleinen Vorbereitungen können Verkäufer ein Wohlfühlklima für Interessenten schaffen und so einen deutlich höheren Verkaufspreis erzielen.

Diese Vorbereitungen sollten Verkäufer vor dem Besichtigungstermin treffen:

  • Kleinere Mängel ausbessern.
  • Entpersonalisiere die Wohnung, wie z.B. Fotos. Dadurch können sich Interessenten leichter ihr eigenes Zuhause vorstellen.
  • Sorge für gute Lichtverhältnisse. Öffne Jalousien und ziehe Vorhänge auf. Helligkeit wirkt einladend und schafft eine freundliche Atmosphäre.
  • Lüften und für ein gutes Raumklima sorgen. Vor dem Besichtigungstermin sollten die Fenster nochmal geöffnet und so für frische Luft gesorgt werden. Ein dezenter Raumduft sollte ebenfalls platziert werden.
  • Aufgeräumt und sauber sollte es sein.

Während der Besichtigung

Während der Besichtigung sollte die Immobilie einem gepflegten Zustand sein. Der Faktor „Wohlfühlen“ und „Bauchgefühl“ von Selbstnutzer ist nicht zu unterschätzen. Studien unterstützen diese These und sagen, dass ungefähr 40 % der Entscheidungen vom Unterbewusstsein (also persönlichen Empfindungen) getroffen werden. Nur 60 % der Kaufentscheidung beruht auf harten Fakten, wie z.B. der Preis, Größe, Raumaufteilung, Wohnlage, Ausstattung und Zustand der Immobilie.

Immobilienverkäufer sollten bei dem Besichtigungstermin darauf achten, dass der Interessent sich wohlfühlt. Dazu gehört neben einer gepflegten Räumlichkeiten auch eine freundliche Atmosphäre und Aussagekraft auf Käuferfragen zu den wichtigsten Eckpunkten der Immobilie sowie näheren Umgebung.

Freundliche Atmosphäre schaffen

Gute Verkäufer können eine gute Beziehungschemie erzeugen. Die Grundvoraussetzung dafür ist eine gewisse Sympathie zwischen dem Verkäufer und Käufer. Makler sind echte Kommunikationsprofis und kennen die Bedeutung der zwischenmenschlichen Ebene. Private Immobilienverkäufer tun sich mitunter wegen mangelnder Erfahrung schwer eine freundliche und zugleich professionelle Atmosphäre aufzubauen.

Unser Tipps für eine freundliche Atmosphäre während der Besichtigung:

  • Begrüße jeden Interessenten vor der Immobilie. Bei einer Wohnung solltest du die Interessenten am Hauseingang abholen. Die Begrüßung sollte mit einem kleinen Lächeln, einen Händedruck und unter der Nennung des eigenen vollen Namens erfolgen.
  • Starte einen Small Talk. Erkundige dich zum Beispiel, ob die Anreise gut gelungen ist.
  • Gehe als erster durch Türen, aber halte die Tür offen und bitte die Interessenten einzutreten.
  • Falls du den Raum vorstellen möchtest, solltest du langsam und deutlich sprechen.
  • Bei kritischen Rückfragen zum Zustand der Immobilie gelassen bleiben. Besonders Selbstnutzer reagieren mitunter beleidigt, wenn negativ über das ehemalige Zuhause gesprochen wird.
  • Gib den Interessenten auch Freiräume. Versuche unscheinbar im Hintergrund zu agieren und für Rückfragen zur Verfügung zu stellen. Wahre einen gewissen Abstand, sodass der Interessent die Immobilie „eigenständig erkunden“ kann.
  • Verabschiede freundlich mit einem Händedruck und lasse keine Preisverhandlungen zu. Verweise freundlich darauf, dass Angebote bitte per E-Mail abgegeben werden können.

Auf Käuferfragen vorbereiten

Neben der freundlichen Atmosphäre sollte nicht vergessen werden, dass Interessenten auch Fragen zur Immobilie haben werden. Werden die Fragen direkt vor Ort schnell und kompetent beantwortet, dann wirkt das vertrauenswürdig und beschleunigt den ganzen Verkaufsprozess.

Kein Verkäufer kann alle Eckdaten zur Immobilie im Kopf haben. Das ist auch gar nicht schlimm. Es reicht, wenn alle Informationen zur Hausbesichtigung vorbereitet wurden und man bei Rückfragen notfalls in die eigene Dokumentation nachschauen kann. Folge Informationen sollten Verkäufer sich zur Vorbereitung einer Besichtigung notieren:

Käuferfragen zur Immobilie
  • Wie groß ist die gesamte Wohnfläche und jeweils die einzelnen Zimmer
  • Was ist der Energiekennwert gemäß Energieausweis?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten?
  • Welche Instandhaltungsarbeiten sind geplant?
  • Werden vor der Übergabe noch Renovierungsarbeiten durchgeführt?
  • Welche Internetgeschwindigkeit ist verfügbar?
  • Gibt es gesonderte Parkmöglichkeiten für Anwohner?
Käuferfragen zur WEG
  • Wurden Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt? Gibt es geplante Instandhaltungsmaßnahmen, die von der WEG beschlossen wurden? Welche Instandhaltungen stehen die nächsten Jahre an?
  • Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage in der WEG? Wie hoch ist der Anteil meiner Immobilie an den Rücklagen? Welcher Anteil am Hausgeld entfallen auf die Nebenkosten und wie viel auf die Instandhaltungsrücklagen?
  • Gab es Sonderumlagen in den letzten Jahren?
  • Wer ist für die Verwaltung der WEG zuständig?
  • Was gehört zu meinem Sondereigentum?
  • Werden Haustiere in der WEG geduldet?

Sonstige Themengebiete

  • Verkehrsanbindung: Wie weit ist die nächste Bushaltestelle / U-Bahn-Station / Autobahn?
  • Einkaufsmöglichkeiten: Gibt es Supermärkte in der Nähe?
  • Sicherheit: Gab es bereits Einbrüche? Sind Einbruchssicherungssysteme installiert?
  • Lärm: Kann man nachts mit offenen Fenster schlafen? Ist der Straßenlärm in der Wohnung zu hören?
  • Nachbarschaft: Wie ist das Verhältnis zu den anderen Eigentümern? Wie ist die Altersstruktur der anderen Mieter/Eigentümer? Wohnen in der Gegend eher Familien, Senioren oder Studenten?
  • Familienfreundlichkeit: Gibt es einen Spielplatz in der Nähe? Gibt es andere Familien mit Kindern in der Umgebung?
  • Tierhaltung: Kann es sein, dass andere sich durch Hunde in der Umgebung gestört fühlen?

Nach der Besichtigung

Nach der Besichtigung werden einige Interessenten ihre Kaufabsicht zum Ausdruck zu bringen. Nutze diese Situation, um dich nach einer Finanzierungsbestätigung zu erkundigen. Echte Käufer werden sich in der Regel bereits um eine Finanzierung gekümmert haben.

Unser Tipp: Ein Besichtigungstermin ist nicht der ideale Ort für Preisverhandlungen. Möchte ein Interessent dennoch ein Angebot abgeben, dann verweise darauf, dass alle Kaufpreisangebote per E-Mail abgegeben werden können. Hast du alle Angebote zusammen, kannst du bei Bedarf auf den Interessenten nochmal zugehen. Lasse dich unter keinen Umständen drängen.

Nachbereitung und Rückfragen beantworten

Nach den Besichtigungsterminen sollten Verkäufer die vorbereiteten Verkaufsunterlagen an aussichtsreiche Kaufinteressen unaufgefordert versenden. Verkäufer sollten sich im Nachgang auf einige für die Entscheidungsfindung von Kaufinteressenten wichtige Dokumente beschränken.

Für die Nachbereitung einer Hausbesichtigung sollten folgende Dokumente per E-Mail übermittelt werden:

  • Flurkartenauszug / Lageplan
  • Baupläne
  • Wohnflächenberechnung
  • Energieausweis
  • bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Wohngeldabrechnungen und letzten 3 Protokolle aus der Eigentümerversammlung
  • bei vermieteten Immobilien: Nebenkostenabrechnungen, Mietverträge

Musteranschreiben für Verkäufer nach einem Besichtigungstermin

Guten Tag Frau Zimmer,

Guten Tag Herr Zimmer,

anbei übersende ich Ihnen die gewünschten Unterlagen zur Wohnung in der Wasserschnepfe 14, Essen-Heisingen. Bei einem weiteren Interesse Ihrerseits, bitte ich Sie, mir eine entsprechende Finanzierungsbestätigung von ihrer Hausbank zukommen zu lassen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Knauf

Anhänge:

  • Flurkartenauszug / Lageplan
  • Baupläne
  • Wohnflächenberechnung
  • Energieausweis
  • Teilungserklärung
  • Wirtschaftsplan
  • Wohngeldabrechnungen
  • letzten 3 Protokolle aus der Eigentümerversammlung

Tipp 9: Verkaufsgespräch und Preisverhandlung üben

Bei einem privaten Immobilienverkauf stehen Selbstnutzer häufig vor der Situation, dass nur auf wenig Erfahrung im Verkaufsgespräch und der Preisverhandlung zurückgegriffen werden kann. Damit es trotzdem mit dem Bestpreis für die eigene Immobilie klappt, sollten Verkäufer einige hilfreiche Tipps für das Verkaufsgespräch beachten.

Angebotspreis strategisch wählen

Der Angebotspreis sollte im Exposé sollte bereits strategisch gewählt werden. Als Basis für einen Angebotspreis sollte immer eine Immobilienbewertung vorausgegangen sein. Verkäufer können zwischen verschiedenen Strategien wählen: ein moderater Angebotspreis (Angebotspreis 105 bis 110 Prozent), ein Hochpreismodell (Angebotspreis zwischen 120 und 140 Prozent) oder eine Unter-Marktwert-Strategie (Angebotspreis von 80 bis 100 Prozent).

Moderater Angebotspreis

Entscheidet sich ein Verkäufer dafür einen moderaten Angebotspreis im Exposé für seine Immobilie auszurufen, dann werden sich wahrscheinlich einige Interessenten auf die Anzeige melden. Der Nachteil an einem moderaten Startpreis ist jedoch, dass es kaum Spielraum für Preisverhandlungen nach unten gibt, soweit der Verkäufer nicht bereit ist, die Immobilie auch im Notfall unter dem ermittelten Verkehrswert zu verkaufen.

Hochpreismodell

Setzt ein Verkäufer einen Angebotspreis deutlich über den ermittelten Immobilienwert an, dann spricht man von einem Hochpreismodell. Bei dieser Strategie kalkuliert der Verkäufer ein, dass sich nur wenige Interessenten finden werden, die bereit sind über dem Marktpreis zu kaufen. Der Vorteil dieser Strategie ist ein geringerer Aufwand bei der Vorauswahl von Kaufinteressenten und eine hohe wahrgenommene Exklusivität der Immobilie. Ebenso haben Verkäufer einen hohen Spielraum für Preisnachlässe.

Unserer Meinung nach kommt eine Hochpreis-Strategie nur für Immobilien in sehr gefragten Wohnlagen im obereren Preissegment infrage. Andernfalls kann es passieren, dass sich zu wenig Interessenten auf derartige Anzeigen melden.

Unter Marktwert anbieten

Falls du dich entscheidest eine Immobilie unter dem Marktwert zu inserieren, dann werden sehr wahrscheinlich viele Kaufinteressenten eine Besichtigungsanfrage stellen. Willst du viele unnötige Besichtigungen vermeiden und echte Käufer identifizieren, dann ist bei dieser Strategie der Aufwand für die Auswahl der geeigneten Interessenten sehr hoch. Ziel von Verkäufer sollte bei dieser Strategie sein, dass nach der Besichtigung ein Bieterverfahren eröffnet wird. Bei einem Bieterverfahren sind sehr gute Menschenkenntnis und Verhandlungsgeschick erforderlich.

Verkaufsargumente vorbereiten

Damit du deine Position während der Verhandlung verbessern kannst, solltest du dich auf das Gespräch vorbereiten. Bei einem Immobilienverkauf geht es um viel Geld. Deswegen ist es nur richtig, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer versuchen werden den bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Käufer werden naturgemäß die Nachteile der Immobilie hervorheben. Während der Verkäufer die Vorzüge betonen wird. Folgende Punkte können Verkäufer in einer Preisverhandlung anbringen:

  • Die exklusive Wohnlage
  • Aussicht aus dem Fenster
  • Barrierefreiheit der Immobilie
  • Allgemein gute Immobilienpreisentwicklung für ähnliche Objekte
  • Durchgeführte Modernisierungen und Reparaturen
  • Sehr gute Verkehrsanbindung
  • Freizeitmöglichkeiten wie Sportvereine, Parks, Kinos, Restaurants
  • Umgängliche Nachbarschaft

Richtigen Zeipunkt für Preisverhandlungen bestimmen

Für Käufer beginnt die Vorbereitung für anstehende Preisverhandlung bereits während der Besichtigung. Auf der einen Seite werden Käufer zwar ihr Interesse betonen aber bereits einige Negativpunkte der Immobilie. Dies dient häufig dazu, dass der Käufer sich für eine spätere Preisverhandlung in Position bringen möchte. Verkäufer sollten auf derartige Aussagen gelassen reagieren und unter keinen Umständen die Preisverhandlung auf den Tag der Begehung legen. Möchte ein Kaufinteressent dennoch ein Angebot abgeben, dann verweisen Verkaufsprofis darauf, dass ein Angebotspreis per E-Mail im Nachgang der Besichtigung abgegeben werden kann.

Geben mehrere Interessenten ein Angebot ab, dann ist es unter Umständen für Verkäufer nicht notwendig einen Preisnachlass zu gewähren. Ist die Anzahl der abgegeben Angebote sogar besonders hoch, können Verkäufer auch darüber nachdenken ein Bieterverfahren zu eröffnen. In diesem Fall ist ein Verkaufspreis über den Angebotspreis möglich.

Persönlichkeit des Käufers einschätzen

Menschen sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Das ist beim Immobilienkauf nicht anders – jeder Käufer schaut anders auf sein Wunschobjekt. Gute Verkäufer wissen um die Bedürfniss von unterschiedlichen Käufertypen und nutzen die Erkenntnisse der Persönlichkeitsstruktur-Analyse, um ein bestmögliches Verhandlungsergebnis zu erzielen.

Verkäufer benötigen kein großes Studium damit man die Käufertypen richtig einordnet. Es reicht gute Menschenkenntnis, ein offenes Ohr und das Wissen um die unterschiedlichen Basistypen (roter, grüne und blaue Käufertyp):

Der rote Käufertyp

Rote Käufertype handelnd impulsiv, also aus dem Bauch heraus. Dabei handelt dieser Käufertyp zielorientiert und ist in der Lage durchaus schnell Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

Haben Immobilienverkäufer mit einem roten Käufertyp zu tun, dann sollte Schnelligkeit und die Umsetzung im Vordergrund stehen. Rote Käufer wollen schnell zum Kaufabschluss kommen und scheuen lange Wartezeiten. Verkäufer sollten einem roten Käufer selbstsicher und kompetent gegenübertreten.

Der grüne Käufertyp

Ein grüner Käufertyp ist harmoniebedürftig und geht Konflikten aus dem Weg. Menschen in dieser Kategorie sind zuverlässig, organisiert und die Meinung bzw. der Rat von anderem ist ihm sehr wichtig.

Verkäufer, die an einen grünen Typ verkaufen möchten, sollten die Begleitpersonen bei der Besichtigung mit einbeziehen, da dieser Käufertyp einen hohen Wert auf die Ratschläge von ihm nahestehenden Menschen legen wird.

Der blaue Käufertyp

Die Farbe Blau beschreibt einem Käufer, der für einen faktenorientierten Denker steht. Dieser Käufertyp benötigt alle notwendigen Informationen, um eine abschließende Entscheidung zu treffen. Er gilt als eher introvertiert und ist sehr gut informiert.

Ein blauer Käufertyp benötigt von dem Verkäufer alle notwendigen Verkaufsunterlagen und diese am besten noch mit weiteren Statistiken und Prognosen angereichert.

Ausdrucksweise üben

Verkäufer haben ihre eigene Sprache. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte die wichtigsten Kniffe im Sprachgebrauch für Verkäufer kennen und zielgerichtet anwenden. Durch die richtige Wortwahl kannst du Ängste, Bedenken und Zweifel von Käufern entgegenwirken, bevor sie entstehen.

Im Verkaufsgespräch solltest du Wörter wie „Wert“ anstelle eines „Preis“ verwenden. Du kannst vom „Erwerben“ statt „kaufen“ sprechen. Besser klingt es auch, wenn du von einer „günstiger Finanzierung“ sprichst, anstelle von „Schulden und Kredit“. Eine Immobilie sollte auch „hochwertig“ sein und nicht als „teuer“ bezeichnet werden. Der „Kaufvertrag“ sollte durch eine „Vereinbarung“ sprachlich ersetzt werden.

Zugeständnisse machen

Unter Umständen kann es möglich sein, dass der Käufer eine bessere Verhandlungsposition hat. Das kann daran liegen, dass die Immobilie in einer nicht begehrten Wohnlage liegt, sanierungsbedürftig oder die allgemeine Marktlage für Verkäufer schlecht ist. In diesem Fall sollten Verkäufer vermeiden Rabatte auf den Angebotspreis zu geben. Versuche stattdessen dem Käufer eine zügige Übergabe, weitere Renovierungsarbeiten vor der Übergabe oder eine gestaffelte Kaufpreiszahlung anzubieten. Ein Rabatt auf den Verkaufspreis sollte das letzte Mittel für Verkäufer sein, eine Vereinbarung mit einem potenziellen Käufer zu erzielen.

Tipp 10: Kaufvertrag prüfen

Für den Kauf bzw. den Verkauf einer Immobilie und der Erstellung eines Kaufvertrages ist fast immer ein Notar nötig. Bei dem Verkauf einer Immobilie besteht keine allgemeine Notarpflicht, dennoch ist der Gang zum Notar sehr zu empfehlen.

Darauf sollten Verkäufer im Kaufvertrag achten

Verkäufer sollten bei der notariellen Beurkundung eines Immobilienkaufvertrages darauf achten, dass es eine klare Regelung der Kostenverteilung zwischen Käufer und Verkäufer formuliert wurde. Im Allgemeinen zahlt der Käufer als Kosten, die mit dem Kaufvertrag in Verbindung stehen. Das sind in der Regel:

  • Gebühren für Notar und Grundbuchamt
  • Gebühren für erforderliche behördliche Genehmigungen
  • Maklerprovisionen

Der Verkäufer hingegen übernimmt die Kosten, die zur Herstellung der Lastenfreiheit des Grundstückes erforderlich sind. Die Lastenfreiheit ist eine Grundvoraussetzung für die Übergabe eines Grundstücks bzw. einer Immobilie.

Kaufvertrag ohne Notar

Laut § 311 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) benötigt man für eine Abwicklung eines Immobiliengeschäfts eine notarielle Beurkundung, weil bei hohen Werten Rechtssicherheit über die Besitzansprüche hergestellt werden sollte. Ohne Notar wäre ein Immobilienkauf nur dann möglich, wenn der Verkäufer diesem Vorgehen zustimmt und er eine Auflassung und die Eintragung in das Grundbuch eigenverantwortlich durchführt. Etwaige Komplikationen bei Vertragsrücktritt und Vertragsstreitigkeiten bedürfen in diesem Fall dann einer individuellen Prüfung.

Wir empfehlen Verkäufer immer auf einen Notar zu bestehen. Nur so ist sichergestellt, dass der Besitzübergang sowie die Zahlungsvereinbarungen und Nebenabsprache verbindlich und rechtssicher abgewickelt werden.

Checkliste & Muster: Immobilienkaufvertrag

Tipp 11: Steuerliche Fallstricke vor der Unterschrift prüfen

Immobilienverkäufer profitieren seit Jahren von steigenden Immobilienpreisen. Das Kosten für Inserate, Renovierungen und andere Nebenkosten bei einem Immobilienverkauf anfallen ist den meisten Eigentümern bekannt. Steuern beim Immobilienverkauf sind für viele verkaufswillige Eigenheimbesitzer dagegen neu. Dabei ist die sogenannte Spekulationssteuer nicht gerade unerheblich und richtet sich nach dem persönlichen Steuersatz.

Wann müssen Verkäufer die Spekulationssteuer zahlen?

Verkäufer müssen die Spekulationssteuer zahlen, wenn sie nicht selber die Immobilie bewohnt haben. Also die Immobilie als Kapitalanlage genutzt wurde. Die Spekulationssteuer in Höhe des persönlichen Steuersatzes wird aber auch nur dann fällig, wenn innerhalb einer minimalen Haltedauer von 10 Jahren die Immobilie verkauft werden soll. Bei einer Haltedauer über 10 Jahren fällt für Kapitalanleger keine Spekulationssteuer an.

Du hast 3 oder mehrere Objekte in den letzten 5 Jahren verkauft? Dann gilt die minimale Haltedauer von 10 Jahren für dich nicht und du wirst als gewerbetreibender Immobilienhändler eingestuft. In diesem Fall ist die Spekulationssteuer ungeachtet der Haltedauer und Eigennutzung zu entrichten. Außerdem wird in der Regel auch eine Gewerbeanmeldung sowie Gewerbesteuer fällig.

Kann man die Spekulationssteuer umgehen?

Die Spekulationssteuer gilt für Imobilien, die nicht der Eigennutzung unterliegen. Möchte ein Kapitalanleger seine Immobilie innerhalb von 10 Jahren verkaufen, dann wird die Spekulationssteuer fällig. Möchte der Verkäufer die Spekulationssteuer umgehen, dann ist es möglich, dass man für zusammenhängende 3 Jahre eine Eigennutzung anmeldet. In diesem Fall wird das Spekulationsobjekt vom Finanzamt als Eigenheim gewertet. In diesem Fall muss keine Spekulationssteuer bei einem Verkauf gezahlt werden.

Tipp 12: Häufige Fehler beim Immobilienverkauf vermeiden!

Eine gute Nachfrage nach Immobilien, steigende Verkaufspreise sind gute Aussichten für Verkäufer. Dennoch sollten sich Verkäufer sich nicht blenden lassen. Der Verkauf einer Eigentumswohnung oder ein Hausverkauf ist alles andere als einfach. Auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss eines Kaufvertrages gibt es einige Stolpersteine. Unser Tipp für Nummer 12: Vermeide die schlimmsten Fehler beim Immobilienverkauf! Erfahrungsgemäß sind die schlimmsten und zugleich häufigsten Fehler von privaten Verkäufern:

Fehler 1: Einfach anfangen eine Immobilien zu verkaufen!
Fehler 2: Keine zweite Meinung bei der Immobilienbewertung einholen!
Fehler 3: Ein Makler kostet nur Provision!
Fehler 4: Eine Anzeige online einstellen, kann ich selber!
Fehler 5: Besichtigungen durchführen, kann nicht schwer sein.
Fehler 6: Verhandeln? Ich bestimme den Preis.
Fehler 7: Den Kaufvertrag macht der Notar!

Fehler 1: Einfach anfangen eine Immobilien zu verkaufen!

Private Immobilienverkäufer vernachlässigen häufig die Planung und Vorbereitungsphase beim Immobilienverkauf. Du solltest bedenken, dass es beim Immobilienverkauf um eine Transaktion mit erheblichen finanziellen Wert geht. Zu einer guten Vorbereitung gehören folgende Schritte:

Fehler 2: Keine zweite Meinung bei der Immobilienbewertung einholen!

Immobilien sind individuell und müssen auch dementsprechend bewertet werden. Bei einer Wertermittlung für deine Immobilie solltest du mehrere Meinungen einholen und den Angebotspreis strategisch für das Verkaufsgespräch wählen.

Fehler 3: Ein Makler kostet nur Provision!

Vor dem Immobilienverkauf steht häufig die Entscheidung an: Soll ich mit einem Makler oder privat verkaufen? Private Verkäufer sollten sich von der aktuellen Marktlage nicht blenden lassen. Bei einem Immobilienverkauf gibt es einiges zu tun und ein Makler kann unter Umständen dazu beitragen, dass die Immobilie schneller und hochwertiger verkauft wird. Unser Tipp: Prüfe, ob ein Makler oder Privatverkauf für dich vorteilhafter ist.

Fehler 4: Eine Anzeige online einstellen, kann ich selber!

Die professionelle Gestaltung deiner Immobilienanzeige ist ein entscheidender Faktor für den Vermarktungserfolg deiner Immobilie. Du solltest genügend Zeit für die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés einplanen. Private Verkäufer tun sich häufig besonders schwer mit der Erstellung der Fotos und den Beschreibungstext. Wir haben für dich ein paar gute Beispiele und Tipps für deine Immobilienanzeige vorbereitet.

Fehler 5: Besichtigungen durchführen, kann nicht schwer sein.

Ein Makler sperrt ja sowieso nur die Tür auf. Das kann ich auch selber. So oder so ähnlich stellen sich einige private Verkäufer die Durchführung einer Immobilienbesichtigung vor. Was vielerorts in Deutschland unglaublich klingt, ist in Amerika bereits Realität mit dem Home-Staging, also einer professionellen Besichtigung und Aufbereitung der Immobilie, kann ein bis zu 20 Prozent höherer Verkaufspreis erzielt werden.

Eine gute Besichtigung beginnt bereits bei der Auswahl der richtigen Kaufinteressenten, der Vorbereitung der Immobilie und der kompetenten Beantwortung von Käuferfragen. Nach der Besichtigung sollten Verkäufer zeitnah die offenen Rückfragen von Käufer beantworten und die Verkaufsunterlagen versenden. In unserem Ratgeber kannst du ein Musteranschreiben für Verkäufer nach einer Besichtigung finden.

Fehler 6: Verhandeln? Ich bestimme den Preis.

Verkäufer waren in den letzten Jahren aufgrund einer stetig hohen Nachfrage nach Wohnraum in vielen Situation in einer guten Ausgangslage. Dennoch kann ein Verkaufspreis keinesfalls diktiert werden. Ein guter Verkäufer kennt seine Argumente, kann den Käufer richtig einschätzen und wird versuchen den bestmöglichen Verkaufspreis notfalls mit einem Bieterverfahren zu erreichen Ist der Verkäufer dennoch gezwungen, einen Rabatt zu gewähren, sollte man versuchen Zugeständnisse dem Käufer zu machen, ohne mit dem Verkaufspreis herunterzugehen.

Fehler 7: Den Kaufvertrag macht der Notar!

Der Notar beurteilt in keinster Weise die Wirtschaftlichkeit eines Kaufvertrages. Die Aufgabe des Notars ist es lediglich sicherzustellen, dass die Transaktion rechtssicher abgewickelt wird. Verkäufer sollten deswegen vor allem die klare Kostenaufteilung und Zahlungsmodalitäten im Kaufvertrag prüfen. Blind auf den Notar zu vertrauen ist ein großer Fehler.

Häufig gestellte Fragen zum Immobilienkauf

Wie verkauft man am besten eine Immobilie?

Der typische Ablauf für einen Verkauf einer Immobilie ist:
1. Makler suchen, finden & einen Termin vereinbaren.
2. Verkaufsunterlagen vorbereiten.
3. Immobilie bewerten lassen und Angebotspreis festlegen.
4. Aussagekräftiges Exposé erstellen.
5. Anfragen entgegennehmen und Kaufinteressenten selektieren.
6. Besichtigungen planen, durchführen und nachbereiten
7. Bonität des Käufers sicherstellen
8. Verkaufspreis festlegen und Notar beauftragen
9. Unterschrift des Immobilienkaufvertrags beim Notar
Das sind die 12 besten Tipps für den Immobilienverkauf.

Wie verkaufe ich eine Immobilie ohne Makler?

Private Verkäufer sollten sich gut auf den Immobilienverkauf vorbereiten – das gilt besonders dann, wenn der Verkauf ohne Makler in die eigenen Hände genommen werden soll. Im ersten Schritt sollte der richtige Verkaufszeitpunkt gewählt werden, eine Immobilienbewertung eingeholt werden und anschließend die Verkaufsunterlagen zusammengestellt werden. Erst dann sollte ein Exposé erstellt und mit der Vermarktung begonnen werden. Danach sollten Besichtigungen geplant, durchgeführt und nachbereitet werden. Ist ein Käufer gefunden, dann kann ein Vertragsentwurf in Auftrag gegeben werden und nach 2 Wochen gesetzlich vorgegebener Bedenkzeit beim Notar unterschrieben werden.
So verkauft du eine Immobilie ohne Makler – die ultimative Anleitung für private Verkäufer.

Welche Unterlagen benötigt man für einen Immobilienverkauf?

Verkäufer eines Hauses sollten den Grundbuchauszug, Flurkartenauszug / Lageplan, Baupläne, Wohnflächenberechnung, Kubaturberechnung (umbauter Raum), Baubeschreibungen, Sanierungsnachweise und Energieausweis bereithalten.
Bei Eigentumswohnungen in einer WEG müssen zusätzlich Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Wohngeldabrechnungen, aktuelle Protokolle aus der Eigentümerversammlung, Rechnungen über Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie eine Aufstellung der Instandhaltungsrücklagen vorgehalten werden.
Das sind die wichtigsten Unterlagen beim Immobilienverkauf.

Wo kann ich verlorene Unterlagen zur Immobilie beantragen?

Viele Unterlagen, die für einen Verkauf einer Immobilie benötigt werden, kann man in der Bauakte beim Bauamt einsehen. Mitglieder einer WEG können ihre Hausverwaltung ansprechen.
Hier können Immobilienbesitzer verlorene Unterlagen neu beantragen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf?

Immobilien sind ein ganzjähriges Geschäft. Ein weit verbreitet Irrglaube ist, dass im Frühling ein besonders guter Zeitpunkt für den Verkauf einer Immobilie ist. Das stimmt aber nur bedingt. Verkäufer sollten, saisonale, konjunkturelle und regionale Unterschiede bei der Bestimmung eines idealen Verkaufszeitpunkt berücksichtigen.
Den richtigen Verkaufszeitpunkt wählen: Darauf kommt es an!

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